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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Unternehmen</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Cash is King</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Buchwert]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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In Krisenzeiten entscheidet Finanzkraft, das war schon immer so eine alte Börsenweisheit. Niedrige Bewertungen bei hohem Gewinnwachstum sind in Krisenzeiten keine Garanten mehr für Kursstabilität. Hinzukommen muss eine starke Finanzkraft. Studien belegen, dass Unternehmen mit den besten Finanzkennzahlen sowohl in der Hausse als auch in der Baisse die beste Performance liefern. In Baisse-Perioden ist Finanzstärke [...]]]></description>
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<p>In Krisenzeiten entscheidet Finanzkraft, das war schon immer so eine alte Börsenweisheit. Niedrige Bewertungen bei hohem Gewinnwachstum sind in Krisenzeiten keine Garanten mehr für Kursstabilität. Hinzukommen muss eine starke Finanzkraft. Studien belegen, dass Unternehmen mit den besten Finanzkennzahlen sowohl in der Hausse als auch in der Baisse die beste Performance liefern. In Baisse-Perioden ist Finanzstärke geradezu unerlässlich für eine erfolgreiche Geldanlage.</p></div>
<p>In der aktuellen Lage lautet die Devise, in Unternehmen mit hoher Liquidität und Eigenkapitalausstattung zu investieren. Denn gerade in der Finanz- und Kreditkrise bestätigt sich die alte Börsenregel: Cash is King.</p>
<p><strong>Finanzstarke Unternehmen haben mehr zu bieten<br />
</strong></p>
<p>Unternehmen, die solide finanziert sind und über entsprechend liquide Mittel verfügen, erhöhen ihre Überlebenschancen in einer länger anhaltenden Rezession bedeutend. Sie befinden sich in einer vergleichsweise komfortablen Position, denn sie sind weder auf teure Bankkredite noch auf frisches Geld aus Kapitalerhöhungen angewiesen. Mit einer soliden Kapitalausstattung können Unternehmen Durststrecken wie eine längere Konjunkturflaute überstehen. Um ihre Wachstumsaussichten zu verbessern, können finanzstarke Unternehmen Übernahmen aus eigener Kraft finanzieren. Falls der Markt keine geeigneten Kaufgelegenheiten bietet, kann das Unternehmen einen Teil der liquiden Mittel direkt den Aktionären in Form einer erhöhten Dividende zukommen lassen.<span id="more-356"></span></p>
<p><strong>Unternehmen notieren unter ihrem Cash-Bestand</strong></p>
<p>Achten Sie aber auch darauf, dass die liquiden Mittel nicht dauerhaft hoch sind. Dies wäre ein Hinweis darauf, dass das Management keinen rentablen Verwendungszweck sieht. Zudem sind Unternehmen mit hohem Bargeldbestand selbst interessante Übernahmekandidaten, denn der Käufer kann den Preis zum Teil aus dem Kassenbestand finanzieren. Die Kurse an den internationalen Börsen sind sogar so stark gefallen, dass eine Reihe von Unternehmen unter ihrem Cash-Bestand notieren.</p>
<p><strong>Hoher Buchwert als Zeichen für Substanz</strong></p>
<p>Einen weiteren Aufschluss über Krisenfestigkeit gibt der Buchwert (Eigenkapital: Anzahl Aktien = Buchwert pro Aktie). Übersteigt er den Börsenwert, ist der Substanzwert höher als der Wert, den Aktionäre an der Börse zu zahlewn bereit sind. Der Buchwert ist der theoretische Wert des Gesellschaftsvermögens, den die Aktionäre im Falle einer Liquidation des Unternehmens erhalten würden. Erkennbar ist das, wenn das KBV kleiner ist als 1. In &#8211; normalen &#8211; Börsenzeiten werden renditestarke Unternehmen meist aber mit einem Vielfachen des Buchwerts gehandelt, beispielsweise weil ein hohes Gewinnwachstum mit eingepreist wird. In Krisenzeiten wie diesen, wo die weitere Gewinnentwicklung unsicher ist, ist ein hoher Buchwert ein Zeichen für Substanz.</p>
<p>Autor: Volker Gelfarth</p>
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		<title>Firmenübernahme &#8230; was tun?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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Immer wieder kommt es Unternehmensübernahmen. Sie sind insbesondere aufgrund der niedrigen Kursniveaus und günstigen fundamentalen Bewertungen ein heißes Thema. Meldungen von Unternehmensübernahmen werden dabei in der Regel von hohen Kursvolatilitäten begleitet. Für Anleger verbirgt sich dahinter dennoch ein hohes Potenzial. Wie wehren sich die Zielunternehmen gegen eine Übernahme? Das sind die möglichen Abwehrmaßnahmen. Und das [...]]]></description>
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<p>Immer wieder kommt es Unternehmensübernahmen. Sie sind insbesondere aufgrund der niedrigen Kursniveaus und günstigen fundamentalen Bewertungen ein heißes Thema. Meldungen von Unternehmensübernahmen werden dabei in der Regel von hohen Kursvolatilitäten begleitet. Für Anleger verbirgt sich dahinter dennoch ein hohes Potenzial. Wie wehren sich die Zielunternehmen gegen eine Übernahme? Das sind die möglichen Abwehrmaßnahmen. Und das sollte der Anleger wissen.</p>
<p><strong>Übernahme-Check: Freund oder Feind?</strong></p>
<p>Die feindliche Übernahme unterscheidet sich von der freundlichen Übernahme nur durch das ablehnende Verhalten des Managements gegenüber dem Investor. Eine Übernahme kann dabei nur durch die Aktionäre endgültig verhindert werden. Deshalb werden diese von dem Investor mit einem attraktiven Kaufangebot, das deutlich über dem Börsenkurs liegt, umworben.</p>
<p>Da das Management nach dem Eigentümerwechsel oft nicht mehr weiter eingesetzt wird, versucht dieses, die Übernahme zu verhindern und damit seine Position zu sichern. Dabei hat das Management verschiedene Möglichkeiten, eine feindliche Übernahme zu erschweren bzw. zu verhindern:<span id="more-302"></span></div>
<p>- Projekt <strong>&#8220;Werbekampagne&#8221;</strong>: Den Preis künstlich hochtreiben, z.B. durch große Werbekampagnen in verschiedenen Medien. Beispiel: Mannesmann durch Vodafone. Das Ziel des Mannesmann-Managements war dabei, den Kaufpreis in die Höhe zu treiben, indem dieses das Angebot Vodafones als zu niedrig bezeichnete und den Aktionären dazu riet, das Übernahmeangebot nicht anzunehmen.Auf diese Weise steigerte Vodafone sein Angebot von anfangs 100 Mrd. Euro , bis es bei 190 Mrd. Euro dann doch zum Zuge kam und Mannesmann für einen kräftigen Aufschlag übernehmen konnte.</p>
<p>- Projekt <strong>&#8220;Weißer Ritter&#8221;</strong>: Eine weitere Möglichkeit, einem unliebsamen Investor zuvorzukommen, ist die Suche nach einem weißen Ritter. Dabei sucht das Unternehmen selbst einen Investor. Zwar wird in diesem Fall auch die Eigenständigkeit aufgegeben, allerdings kann das Management auf diese Weise gemeinsame Ziele in Bezug auf die Geschäftsstrategie, Produkte, Kosten oder Investitionen besser verfolgen. So fand beispielsweise 2006 Schering bei der versuchten feindlichen Übernahme durch Merck seinen weißen Ritter in Bayer.</p>
<p>- Projekt <strong>&#8220;Goldener Fallschirm&#8221;</strong>: Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, dass sich das Management seinen Positionsverlust  infolge einer unerwünschten Übernahme vergolden lässt. Mit einem &#8220;goldenen Fallschirm&#8221; lassen sich Führungskräfte hohe Zahlungen in Form von Boni und Aktienoptionen vertraglich garantieren. Dabei greift die Klausel nicht nur bei Übernahmen, sondern auch bei einer vorzeitigen Entlassung. So wurde Klaus Esser nach der Übernahme durch Vodafone mit einer Abfindung von 30 Mio. Euro in den Ruhestand geschickt. Eine Übernahme wird durch den &#8220;goldenen Fallschirm&#8221; nicht verhindert und dient nur allein der üppigen Absicherung des Managements.</p>
<p>- Projekt <strong>&#8220;Giftppfeil&#8221;</strong>: Als Abwehrmaßnahmen sind auch die so genannten &#8220;Giftpillen&#8221; oder &#8220;Giftpfeil&#8221; geläufig. Dabei wird versucht, das eigene Unternehmen für den Investor unattraktiv zu machen und so die Übernahme zu erschweren bzw. zu verhindern. In diesem Zusammenhang können unterschiedliche Strategien verfolgt werden. Eine Möglichkeit wäre, eine Kapitalerhöhung durchzuführen, bzw. stark in Unternehmensbereiche zu investieren, die für den interessierten Investor zwar unwichtig sind, für das Unternehmen selbst aber von strategischer Bedeutung sein können. Auch Übernahmen von Konkurrenten sind denkbar, wie z. B. die Übernahme von Orange durch Mannesmann, um Vodafone abzuschrecken. Für Vodafone bedeutete dies eine zusätzliche Hürde, denn sie mussten Orange nach der Übernahme von Mannesmann aus kartellrechtlichen Gründen wieder abgeben und dafür große Verluste bei der Veräußerung in Kauf nehmen.</p>
<p>Aber Vorsicht: Der Pfeil könnte nach hinten losgehen: Generell besteht bei den Giftpillen auch immer die Gefahr, dass sich die betroffenen Unternehmen selbst schaden und auch die Interessen der Aktionäre verletzen. Daher ist der Einsatz solcher Methoden natürlich sorgfältig zu prüfen, denn das Management muss abwägen können, ob eine drohende Übernahme insgesamt vielleicht doch mehr Vorteile bringt, als die Selbstständigkeit durch verschiedene Gegenmaßnahmen zu wahren.</p>
<p>Autor: Cosmin Filker</p>
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