<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Finanzmarktnews! &#187; Rohstoffe</title>
	<atom:link href="http://www.finanzmarktnews.de/tag/rohstoffe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.finanzmarktnews.de</link>
	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Apr 2011 14:41:19 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Rohstoff-Markt Serbien</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoff-markt-serbien/</link>
		<comments>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoff-markt-serbien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzmarktnews.de/?p=346</guid>
		<description><![CDATA[
Bergbau in Europa? Wenn dieses Stichwort aufkommt, dann denken viele unwillkürlich an die nordischen Länder, an die großen Eisenerzminen in Schweden oder Finnland. Doch was ist mit dem Balkan? Ein Land, das sich politisch zunächst ins Abseits manövriert hat und in den letzten Jahren den langen Weg zurück aus der selbstgewählten Isolation angetreten ist: Serbien.

Geologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Bergbau in Europa? Wenn dieses Stichwort aufkommt, dann denken viele unwillkürlich an die nordischen Länder, an die großen Eisenerzminen in Schweden oder Finnland. Doch was ist mit dem Balkan? Ein Land, das sich politisch zunächst ins Abseits manövriert hat und in den letzten Jahren den langen Weg zurück aus der selbstgewählten Isolation angetreten ist: Serbien.</p></div>
<div><span><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" title="Bild: iStockphoto.com" src="http://www.gevestor.de/typo3temp/pics/ad80b9a4c0.jpg" border="0" alt="" width="175" height="117" /></span></div>
<div><strong>Geologie begünstigt Bergbau in Serbien</strong></div>
<p>Für Bergbauaktivitäten ist Serbien durchaus interessant, denn das Land durchzieht der gleiche Metallgürtel, der auch Rumänien und Bulgarien durchzieht. Auch das benachbarte Albanien und der inzwischen selbständige Kosovo sind sehr rohstoffreich. Es ist dieser Rohstoffreichtum, der nicht nur das Interesse ausländischer Minengesellschaften auf sich zieht, sondern auf der anderen Seite auch dazu beiträgt, die bestehenden politischen und ethnischen Konflikte zu verstärken. Vordergründig geht es dabei um Selbstbestimmung und Freiheit, doch die wahren und deshalb auch zumeist nicht explizit genannten Motive liegen auch im Rohstoffreichtum jener Gegend begründet. Es geht um viel Geld und wo so hohe Gewinne locken, da werden auch leicht schon einmal die Menschenrechte instrumentalisiert.<span id="more-346"></span></p>
<p><strong>Serbien bald größter Nickelproduzent?</strong></p>
<p>Dass es hier keineswegs um Peanuts geht, zeigt allein schon die Feststellung, dass Serbien das Potential hat, zum größten europäischen Nickelproduzenten aufzusteigen. So hat zum Beispiel European Nickel Plc. allein bis 2007 750.000 US Dollar in ein großes Nickelprojekt gesteckt. Die gefundenen Nickelerze sind jedoch so genannte Laterite. Sie sind schwerer aufzuschließen als etwa die in Finnland und Kanada anzutreffenden Sulfide, was höhere Produktionskosten verursacht. Außer Nickel werden in Serbien Gold, Silber, Magnesium, Zink, Chrom und Eisenerz gefördert.</p>
<p>Die Struktur der Erze ist jener der im benachbarten Bulgarien geförderten sehr ähnlich. Das macht es einem Unternehmen wie Dundee Precious Metals, das in beiden Ländern tätig ist, einfacher in Serbien zu arbeiten, denn Dundees Geologen finden in Serbien die gleichen Erze vor wie im bulgarischen Chelapesh, in dem das Unternehmen eine Goldmine betreibt. Mit 18 Explorationslizenzen ist Dundee besonders stark in Serbien vertreten. Trotzdem beteiligte man sich in 2007 nicht an der Ausschreibung für die Minen-Privatisierung im Kupferbereich, weil diese zu intransparent schien.</p>
<p><strong>Serbien: Chancen &amp; Risiken</strong></p>
<p>Probleme bereitet den Minen in Serbien vor allem die allgegenwärtige <strong>Korruption</strong>. Ein ernstzunehmendes Problem. Wer ihr entgehen will, arbeitet am besten gar nicht erst im Land. Zwar verbessert sich derzeit die Lage etwas, da das Land auf dem Weg zu einem möglichen EU-Beitritt die gröbsten Makel möglichst schnell abstellen muss. Doch die Beispiele Rumänien und Bulgarien zeigen, dass auch ein EU-Beitritt die Korruption nicht über Nacht aus dem Land vertreibt.</p>
<p>Ein anderes nicht zu unterschätzendes Problem ist die sich mangelhafte <strong>Infrastruktur</strong>. Sie leidet zudem immer noch unter den Spätfolgen der 1999 von der NATO im Rahmen des Kosovokrieges geflogenen Luftangriffen. Viel von dem wenigen, was an Infrastruktur vorhanden war, wurde damals zerschlagen und muss nun erst wieder mühsam aufgebaut werden.</p>
<p>Sehr undurchsichtig gestaltet sich auch der <strong>Kohlenbergbau</strong>. Exportiert wird die Kohle nicht. Sie dient allein der Stromerzeugung. Die in Kolubara und Kostolac geförderte Kohle erzeugt 65% der im Land produzierten elektrischen Energie und wenn man diese Zahlen kennt, dann wird schnell klar, warum der Kohlenbergbau schon immer das Rückgrat der Bergbauaktivitäten im Land bildete. Für den Bergbau bietet Serbien damit durchaus interessante Chancen. Ihnen stehen aber auf der anderen Seite ebensogroße Risiken gegenüber und Unternehmen wie Dundee Precious Metals, die sich dazu entschieden haben im Land zu arbeiten, müssen damit leben, dass die Börse ihre Bereitschaft zum Risiko derzeit nicht nur nicht belohnt, sondern sogar noch abstraft, weil Risiko bei den verängstigten Investoren derzeit alles andere als beliebt ist.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoff-markt-serbien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rohstoffe: Erdöl aus Deutschland</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoffe-erdol-aus-deutschland/</link>
		<comments>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoffe-erdol-aus-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölquellen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzmarktnews.de/?p=361</guid>
		<description><![CDATA[
Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen Ölreserven.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wissenswertes und Hintergründe zu deutschen Ölreserven</strong></p>
<p>Öl in Deutschland? Für die meisten klingt das ein wenig wie Skifahren in Dubai. Man weiß, dass es welches gibt, aber eher in mangelhafter Menge. Es reicht in der Tat nicht aus, um unseren Verbrauch auch nur annähernd zu decken. Doch bekanntlicherweise macht auch Kleinvieh Mist. Deshalb fällt auch für die Betreiber deutscher Ölfelder immer noch ein annehmbarer Gewinn an. Bedeutsam ist inner wie außer Lande die Fördertechnik, die zum Einsatz kommt. Hightech pur ist erforderlich, denn die Ölquellen sind schwerer zu erschließen als jene im mittleren Osten. Hinzu kommt etwa beim größten deutschen Ölfeld Mittelplate die Lage im Naturschutzgebiet Wattenmeer.</p>
<p>Von einem Ölfeld unter dem heimischen Garten, dessen Erträge all Ihre finanziellen Sorgen auf einen Schlag Geschichte sein lässt, sollten Sie besser nicht träumen. Auch brauchen Sie nicht damit rechnen, dass die freie Sicht auf Reichstag oder Kölner Dom in Zukunft von Bohrtürmen verstellt wird. Dazu sind Deutschlands Ölreserven zu spärlich. Außerdem besteht eine klare Schwerpunktbildung. Die besten Trümpfe haben die nördlichen Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Ärmel.<strong></strong></p>
<p><strong>Voranstellung an Ölquellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein</strong></p>
<p>Nicht nur hinter dem Deich wird das schwarze Gold gefördert. Draußen vor dem Deich sind die Quellen größer und ergiebiger. Deutschland kontrolliert durch seine geographische Randlage nur einen kleinen Teil der Nordsee. Die größten Felder auszubeuten, das bleibt deshalb den anderen Anrainerstaaten vorbehalten. Trotzdem fällt noch genügend Öl ab, um die Haushalte der beiden nördlichen Bundesländer mit ansehnlichen Zusatzeinnahmen zu entlasten.</p>
<p>In der Mitte klafft, was die potentielle Erdölförderung betrifft, eine relativ breite Lücke. Erst kurz vor der Grenze zu unseren südlichen Nachbarn wird die Ölförderung wieder interessant. Lohnende Ziele gibt es in Oberbayern, nördlich und südlich von München. Hier Erdöl fördern zu wollen ist keine blasse Theorie, sondern beruht auf historischen Erfahrungen. Allerdings ist die Förderung teuer und deshalb nicht bei jedem Ölpreis rentabel. Hinzu kommt, dass die Quellen relativ klein sind. Große Konzerne verlieren deshalb leicht das Interesse sich mit ihnen ernsthaft auseinanderzusetzen.<strong></strong></p>
<p><strong>Chance für kleinere Unternehmen</strong></p>
<p>Das eröffnet im Gegenzug gerade kleineren Gesellschaften die Möglichkeit, sich in dieser Nische zu positionieren. Eine börsennotierte Gesellschaft, die diesen Weg in der Zukunft gehen will, ist Aktiva Resources aus Bad Homburg. Bislang betreibt das Unternehmen vor allem Ölquellen in Texas, doch auch der Förderung in Deutschland möchte man sich in Zukunft widmen. Dazu wurden bereits Kooperationen eingegangen und Konzessionen in Oberbayern beantragt. Bis die ersten Barrel gefördert sind, wird allerdings noch etwas Zeit ins Land gehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/rohstoffe-erdol-aus-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wanted: Anleger für Minen</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/wanted-anleger-fur-minen/</link>
		<comments>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/wanted-anleger-fur-minen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzmarktnews.de/?p=293</guid>
		<description><![CDATA[
Wie viele andere Branchen unterliegt auch der Rohstoffsektor Zyklen. Dieses Auf und Ab gehört nicht nur zum Geschäft, sondern es lässt sich auch als Investor nutzen, um damit Geld zu verdienen. Neben den Preisen der Rohstoffe selbst schwanken auch die Kurse der Bergbauunternehmen. Gewinne ändern sich durch schwankende Preise, Investoren schwanken ebenso. Das Ergebnis sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Wie viele andere Branchen unterliegt auch der Rohstoffsektor Zyklen. Dieses Auf und Ab gehört nicht nur zum Geschäft, sondern es lässt sich auch als Investor nutzen, um damit Geld zu verdienen. Neben den Preisen der Rohstoffe selbst schwanken auch die Kurse der Bergbauunternehmen. Gewinne ändern sich durch schwankende Preise, Investoren schwanken ebenso. Das Ergebnis sind zwei Extreme, Treppchen steil hinauf und hinunter.</p></div>
<p>Anleger gehen mit diesen Rohstoff-Schwankungen wie folgt um: Sie kaufen die Aktien der großen Rohstoff-Giganten dann, wenn die Preise am Boden liegen. Folgt dann der nächste Aufschwung, verdienen die Unternehmen wieder mehr und die Aktien steigen erneut. Allerdings dürfen Anleger hier nicht die überproportional hohen Gewinne erwarten. Vielmehr folgen die Aktienkurse mit kleinen zeitlichen Abweichungen den Preisbewegungen der grundlegenden Rohstoffe.</p>
<p><strong>Große Gewinnchancen = hohes Risiko</strong></p>
<p>Die großen 1000%er, von denen jeder Investor so gerne träumt, die erreichen Anleger &#8211; wenn überhaupt &#8211; bei den Explorern. Allerdings nur jenen, die mit ihrer Suche gerade erst beginnen und dann schnell erfolgreich sind. Hier explodieren die Kurse in dem Augenblick, da die positiven Bohrergebnisse veröffentlicht werden. Die Namen der erfolgreichen Explorer sind dann bald in aller Munde und viele wünschen sich, sie wären als Aktionäre mit von der Partie gewesen. <span id="more-293"></span></p>
<p>Das ist verständlich, doch zumeist wird übersehen, dass bei Frühphasenexplorern das Scheitern viel wahrscheinlicher ist als der Erfolg. Was natürlich sowohl für den Geologen wie auch den Geld investierenden Investor gilt. Von 1.000 Projekten ist in der Regel gerade mal eines erfolgreich. Während einmal die Sektkorken knallen, wird 999 Mal Geld vernichtet. Das gibt zu denken, vor allem, wenn das 999 Mal verlorene Geld das eigene sein könnte.</p>
<p><strong>Zugang zum Kapitalmarkt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg</strong></p>
<p>Investitionen in Projekte, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden, sind deshalb deutlich risikoärmer und bieten einem Investor gegenüber dem Kauf der Aktie eines großen Produzenten den Vorteil, dass das Gewinnpotential ebenfalls deutlich höher ist. Auf der anderen Seite zeigt uns gerade die Finanzkrise wie wichtig und für den Erfolg oder Misserfolg letztlich entscheidend der Zugang zum Kapitalmarkt ist.</p>
<p>Den kleineren Unternehmen ist dieser Zugang aufgrund der Risiko-Aversion vieler Banken und Anleger derzeit erschwert. Für viele durchaus aussichtsreiche Projekte bedeutet dies das Ende, nicht weil das Projekt minderwertig oder gar schlecht wäre, sondern einfach nur, weil sich niemand findet, der mutig genug ist genügend Geld in die Hand zu nehmen.</p>
<p><strong>Mittelgroße Gesellschaften streuen Risiko</strong></p>
<p>Der Unwille, kleinere Gesellschaften auch in unsicheren Zeiten wie den aktuellen zu finanzieren rührt auch daher, dass die Projektgesellschaft zumeist nur über ein einziges Projekt verfügt. Wenn dieses scheitert, ist die Gesellschaft mehr oder weniger pleite. Große und mittelgroße Gesellschaften, die über mehrere Projekte verfügen, können das Risiko durch Streuung vermindern. Scheitert ein Projekt, so ist das ärgerlich und zumeist auch damit verbunden, dass hohe Summen abgeschrieben werden müssen. Doch der Bestand der Gesellschaft als Ganzes ist nicht in jedem Fall gefährdet.</p>
<p>Dies gilt vor allem für solche Gesellschaften, deren Projekte sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Wenn es gut läuft, können die Kosten des einen Projekts aus dem positiven Cash Flow eines weiter fortgeschrittenen Projekts finanziert werden. Umso weniger ist man auf die Unterstützung von Fremd-Finanzierern angewiesen. Das gibt dem Unternehmen eine bessere Position, sowohl in den Verhandlungen mit den Banken als auch am Kapitalmarkt.Deshalb sollten Sie interessante Projekte mittelgroßer Gesellschaften mit guter Reputation immer besonders aufmerksam studieren.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/wanted-anleger-fur-minen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fressen und gefressen werden</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/fressen-und-gefressen-werden/</link>
		<comments>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/fressen-und-gefressen-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
		<category><![CDATA[Hungersnot]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzmarktnews.de/?p=213</guid>
		<description><![CDATA[Oder: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Besser als Bertolt Brecht in seiner &#8220;Dreigroschenoper&#8221; hat es noch niemand auf den Punkt gebracht. Nahrungsmittel sind Rohstoffe. Und wenn es an denen fehlt, dann gibt es Krieg. Damit steht die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln auch uf der Agenda der Sicherheitspolitik.
Nachwachsende Rohstoffe?!
Auf Haiti herrscht Ausnahmezustand, allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Besser als Bertolt Brecht in seiner &#8220;Dreigroschenoper&#8221;<span style="font-family: 'Verdana',Arial,Helvetica,sans-serif;"> hat es </span>noch niemand auf den Punkt gebracht. Nahrungsmittel sind Rohstoffe. Und wenn es an denen fehlt, dann gibt es Krieg. Damit steht die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln auch uf der Agenda der Sicherheitspolitik.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Nachwachsende Rohstoffe?!</span></p>
<p>Auf Haiti herrscht Ausnahmezustand, allerdings nicht durch das Erdbeben. Anfang April 2008 zogen auf Haiti die Massen auf die Straßen. Ihr Schlachtruf: &#8220;Wir sind hungrig! Er muss gehen!&#8221; Damit war Präsident René Préval gemeint. Und er reagierte, wie man als Präsident in derartigen Situationen zu reagieren pflegt: mit dem Einsatz von Polizei und Militär. Unterstützt von brasilianischen UNO Blauhelmen wurde die Revolte niedergeschlagen. Fünf Tote und eine Menge ausländischen Mitleids waren die Bilanz.</p>
<p>Doch Haiti zeigt nur im Kleinen, was der Welt auch im Großen drohen könnte, wenn Hungernde zu Revolutionären werden. Bislang beschränkte sich die westliche Welt auf eine Tüte Mitleid und eine Handvoll milder Gaben. Die werden jedoch kaum mehr ausreichen, wenn eines der großen Länder wie Ägypten, Bangladesch oder Indonesien von Hungerrevolten erschüttert und innerlich zerrissen werden.<span id="more-213"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Gefahr der Hungersnot und ihre Konsequenzen<br />
</span></p>
<p>Reiht sich einer dieser Staaten in die Reihe der gescheiterten Länder, die derzeit von Sierra Leone, Liberia, Simbabwe und dem Kongo angeführt werden, aber auch Eritrea, den Irak und Afghanistan umfassen, ein, so haben die reichen Länder in Europa, Asien und Nordamerika mittelfristig zwei Konsequenzen zu fürchten: einen starken Zuzug von Hungerflüchtlingen aus diesen Ländern und eine Welle terroristischer Gewalt, die in diesen gescheiterten Staaten ihren Ausgang nimmt.</p>
<p>Damit wird die Unterstützung der gefährdeten Länder nicht nur zu einem humanitären Thema, sondern auch zu einem sicherheitspolitischen Aspekt. Wer nichts zu essen hat ist anfälliger für die terroristische und fundamentalistische Propaganda als jener, der sich und seine Familie problemlos selbst ernähren kann. Deshalb ist schon heute die Frage berechtigt, ob es das Paradies-Versprechen vieler Jungfrauen ist, das junge Männer als Selbstmordattentäter in den Tod treibt oder die realen 50 Dollar für die eigene Familie, die dieser das Weiterleben ermöglichen, bei den hohen Lebensmittelpreisen zumindest für einige Zeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Deutsche Geschichte als Warnung<br />
</span></p>
<p>Wir kennen das Phänomen aus unserer eigenen Geschichte nur zu gut: Bis 1928 galt Hitler als &#8220;der Trommler&#8221;. Man hatte von ihm gehört und man wusste zumindest rudimentär von seinen abstrusen Thesen, doch niemand nahm diesen Mann sonderlich ernst. Das änderte sich erst in den Jahren zwischen 1929 und 1932, als im Zuge der Weltwirtschaftskrise viele verarmte Deutsche in ihm ihre letzte Hoffnung sahen. Ein Wahlplakat der NSDAP aus dem Jahr 1932 griff diesen Gedanken explizit auf, als es titelte: &#8220;Unsere letzte Hoffnung Hitler!&#8221; Heute wissen wir wie katastrophal diese trügerische Hoffnung endete.</p>
<p>Doch in anderen Ländern ist diese geschichtliche Erfahrung keineswegs so präsent und im Gedächtnis verankert. Hier laufen die Menschen Gefahr, den gleichen oder ähnliche Fehler erneut zu begehen. Will der Westen dies verhindern, sind energische Maßnahmen notwendig. Hier helfen nur Taten, keine Worte.</p>
<p>Quelle: Nugget Effekt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/fressen-und-gefressen-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Made in Germany goes China: Deutsche Bergbau-Technik</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/deutsche-bergbau-technik/</link>
		<comments>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/deutsche-bergbau-technik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.finanzmarktnews.de/?p=175</guid>
		<description><![CDATA[
Rußgeschwärzte Gesichter, Kohlezechen, Fußball und Bier: Das war mal Ruhrgebiet, ist es aber nicht mehr. Doch mit Bergbau lässt sich in der Tat noch Geld verdienen. Das beweist eine Firma aus dem westfälischen Hamm und andere deutsche Aktien.
Bergbau-Technik als langfristiger Bullenmarkt
Wenn es darum geht, vom langfristigen Megatrend Rohstoffe zu profitieren, denken die meisten Anleger in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Rußgeschwärzte Gesichter, Kohlezechen, Fußball und Bier: Das war mal Ruhrgebiet, ist es aber nicht mehr. Doch mit Bergbau lässt sich in der Tat noch Geld verdienen. Das beweist eine Firma aus dem westfälischen Hamm und andere <a href="http://www.deutsche-aktien.org/" target="_blank">deutsche Aktien</a>.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bergbau-Technik als langfristiger Bullenmarkt</span></p>
<p>Wenn es darum geht, vom langfristigen Megatrend Rohstoffe zu profitieren, denken die meisten Anleger in erster Linie an den Kauf von Minen und Explorern oder Rohstoffzertifikaten. Eine weitere Möglichkeit von dem Bullenmarkt &#8220;Rohstoffe&#8221; langfrisitg erfolgriech zu profitieren und die Chancen zu nutzen, wird oft übersehen: die Bergbautechnik. In Deutschland haben Gruben-Unglücke und schwere Unfälle unter Tage zum Glück Seltenheitswert, was in erster Linie den strengen Sicherheitsvorschriften, aber auch dem hohen Stand der eingesetzten Technik zu verdanken ist. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Von der Spitzhacke zur High Tech-Maschine</span></p>
<p>War der Bergbau früher überwiegend eine Angelegenheit von Spitzhacke, Presslufthammer und Schaufel, hat sich das Bild in der Zwischenzeit komplett gewandelt. Sowohl Über- als auch Untertage dominiert inzwischen High Tech ebenso wie in anderen Branchen. Oftmals sind die Anforderungen für den Einsatz im Bergwerk sogar noch höher und die Richtlinien noch strenger als anderswo. Damit ist der Bedarf für qualitativ hochwertige Lösungen gegeben.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind die Anforderungen und die entwickelten Lösungen so speziell, dass sie für den Massenmarkt ungeeignet sind. Unternehmen, die sich auf Bergbautechnik und die Sicherheitsfragen konzentrieren, sind deshalb oft mittelständische Unternehmen. Sie besetzen eine eng definierte Nische und haben in dieser die weltweite Markt- und/oder Technikführerschaft inne.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Entgleisungssichere Einschienenbahnen</span></p>
<p>Eines dieser Unternehmen ist die im westfälischen Hamm beheimatete Firma SMT Scharf AG. Ihr Hauptprodukt sind schnell verlegbare entgleisungssichere Einschienenbahnen. Die Schienen werden entweder auf dem Boden oder unterhalb der Stollendecke montiert. Für den Betreiber eines Bergwerks ist die Möglichkeit, die Bahnen schnell zu verlegen, von großer Bedeutung. Denn auf diese Weise lassen sich lange Produktionsausfälle beim Wechsel von einem Stollen zum anderen vermeiden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bergbau: Bahntechnik im Vorteil</span></p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist die enorme Steigfähigkeit der Züge. Steigungen bis zu 35% können im Zahnradantrieb bewältigt werden. Die klassische Lorenbahn scheitert ab Steigungen von über 4%. Gruben LKWs können zwar Steigungen bis zu 12% bewältigen, benötigen dafür aber einen betonierten Untergrund, was für die Betreiber-Gesellschaft wieder höhere Kosten für die Bearbeitung des Untergrunds nach sich zieht. Verlegbar ist ein einmal betonierter Untergrund jedoch nicht mehr.</p>
<p>Schwere Lasten bis zu 35 Tonnen können mit den Bahnen bewegt werden. Legt sich die Bahn in den engen Stollen und Gängen stark in die Kurve, fällt höchstens der Fahrer heraus, wie SMT Scharf Vorstand Dr. Friedrich Trautwein bei Präsentationen seines Unternehmens oft zu scherzen beliebt. Doch entgleisen kann die Bahn nicht, da wie bei der Magnetschwebebahn Transrapid die Führungsschiene umklammert wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Deutsche Steinkohle vor dem Aus&#8230; China und Russland </span><br />
&#8230;stattdessen sind China und Russland Abnehmer der Bergbau-Technik. Während sich das Unternehmen SMT Scharf bisweilen auf den deutschen und europäischen Steinkohlenbergbau konzentrierte &#8211; der jedoch mittelfristig ausläuft &#8211; sieht sich das Unternehmen zwangsläufig nach neuen Märkten und Absatzregionen um.</p>
<p><strong>Gründe für den Einsatz moderner Bergbau-Technik</strong></p>
<p>Dabei nehmen Russland und China für das westfälische Unternehmen einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Hier sprechen zwei Gründe für einen verstärkten Einsatz der SMT Scharf Technologie: Bislang wurden nur die einfach zu erreichenden Kohlenflöze abgebaut. Diese sind nun langsam erschöpft. Für die betroffenen Bergwerke bedeutet dies die unterirdische Verlegung von Produktionsstätten und die Bewältigung von größeren Steigungen.</p>
<p>Außerdem wächst der Druck gerade auf die chinesischen Kohleminen die Sicherheitsstandards deutlich zu erhöhen. Aufgeschreckt durch die zahlreichen Grubenunglücke der letzten Jahre ist die Regierung in Beijing nicht mehr gewillt, die hohen Todesopferzahlen der Vergangenheit zu dulden. Erste Pilotprojekte in Russland und China hat SMT Scharf inzwischen abschließen können.</p>
<p>Dr. Bernd Heim, Quelle: <a href="http://www.gevestor.de/shop/boersenbriefe/rohstoffe/der-nugget-effekt.html#c215" target="_self">Nugget Effekt</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/deutsche-bergbau-technik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

