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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Ölquellen</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Rohstoffe: Erdöl aus Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:00:35 +0000</pubDate>
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Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen [...]]]></description>
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<p>Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen Ölreserven.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wissenswertes und Hintergründe zu deutschen Ölreserven</strong></p>
<p>Öl in Deutschland? Für die meisten klingt das ein wenig wie Skifahren in Dubai. Man weiß, dass es welches gibt, aber eher in mangelhafter Menge. Es reicht in der Tat nicht aus, um unseren Verbrauch auch nur annähernd zu decken. Doch bekanntlicherweise macht auch Kleinvieh Mist. Deshalb fällt auch für die Betreiber deutscher Ölfelder immer noch ein annehmbarer Gewinn an. Bedeutsam ist inner wie außer Lande die Fördertechnik, die zum Einsatz kommt. Hightech pur ist erforderlich, denn die Ölquellen sind schwerer zu erschließen als jene im mittleren Osten. Hinzu kommt etwa beim größten deutschen Ölfeld Mittelplate die Lage im Naturschutzgebiet Wattenmeer.</p>
<p>Von einem Ölfeld unter dem heimischen Garten, dessen Erträge all Ihre finanziellen Sorgen auf einen Schlag Geschichte sein lässt, sollten Sie besser nicht träumen. Auch brauchen Sie nicht damit rechnen, dass die freie Sicht auf Reichstag oder Kölner Dom in Zukunft von Bohrtürmen verstellt wird. Dazu sind Deutschlands Ölreserven zu spärlich. Außerdem besteht eine klare Schwerpunktbildung. Die besten Trümpfe haben die nördlichen Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Ärmel.<strong></strong></p>
<p><strong>Voranstellung an Ölquellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein</strong></p>
<p>Nicht nur hinter dem Deich wird das schwarze Gold gefördert. Draußen vor dem Deich sind die Quellen größer und ergiebiger. Deutschland kontrolliert durch seine geographische Randlage nur einen kleinen Teil der Nordsee. Die größten Felder auszubeuten, das bleibt deshalb den anderen Anrainerstaaten vorbehalten. Trotzdem fällt noch genügend Öl ab, um die Haushalte der beiden nördlichen Bundesländer mit ansehnlichen Zusatzeinnahmen zu entlasten.</p>
<p>In der Mitte klafft, was die potentielle Erdölförderung betrifft, eine relativ breite Lücke. Erst kurz vor der Grenze zu unseren südlichen Nachbarn wird die Ölförderung wieder interessant. Lohnende Ziele gibt es in Oberbayern, nördlich und südlich von München. Hier Erdöl fördern zu wollen ist keine blasse Theorie, sondern beruht auf historischen Erfahrungen. Allerdings ist die Förderung teuer und deshalb nicht bei jedem Ölpreis rentabel. Hinzu kommt, dass die Quellen relativ klein sind. Große Konzerne verlieren deshalb leicht das Interesse sich mit ihnen ernsthaft auseinanderzusetzen.<strong></strong></p>
<p><strong>Chance für kleinere Unternehmen</strong></p>
<p>Das eröffnet im Gegenzug gerade kleineren Gesellschaften die Möglichkeit, sich in dieser Nische zu positionieren. Eine börsennotierte Gesellschaft, die diesen Weg in der Zukunft gehen will, ist Aktiva Resources aus Bad Homburg. Bislang betreibt das Unternehmen vor allem Ölquellen in Texas, doch auch der Förderung in Deutschland möchte man sich in Zukunft widmen. Dazu wurden bereits Kooperationen eingegangen und Konzessionen in Oberbayern beantragt. Bis die ersten Barrel gefördert sind, wird allerdings noch etwas Zeit ins Land gehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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		<title>Öl im Irak</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast 40 Jahre nachdem die Regierung die irakische Ölindustrie verstaatlicht hat, will das Land ausländische Ölkonzerne wieder zulassen. Nun stehen die großen Ölfirmen bereit, die schon lange auf diese große Chance gehofft hatten.

Seit der Verstaatlichung der irakischen Ölindustrie in Bagdad durften keine ausländischen Ölfirmen mehr in den Irak gelassen werden. Das soll sich nun ändern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nachdem die Regierung die irakische Ölindustrie verstaatlicht hat, will das Land ausländische Ölkonzerne wieder zulassen. Nun stehen die großen Ölfirmen bereit, die schon lange auf diese große Chance gehofft hatten.</p>
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<p>Seit der Verstaatlichung der irakischen Ölindustrie in Bagdad durften keine ausländischen Ölfirmen mehr in den Irak gelassen werden. Das soll sich nun ändern. Laut einem Bericht des Wall Street Journals sollen entsprechende Verträge unterzeichnet und Aufträge durch den irakischen Ölminister Hussein al-Scharistani per Auktion erteilt werden. Die Großen der Branche stehen bereits Schlange: Das Ministerium gab an, dass sich 120 Konzerne beworben haben, wenngleich sich nur 35 qualifizieren konnten &#8211; unter anderem Lukoil, Exxon Mobil, Royal Dutch Shell und China Petroleum.<span id="more-295"></span></p>
<p>Bei den auf 20 Jahre angelegten Verträgen handele es sich nicht um Ölkonzessionen, sondern um technische Dienstleistungsabkommen, hieß es in dem Bericht. Das langfristige Ziel des Iraks sei es, seine Ölförderung von täglich 2,4 Millionen Barrel auf vier Millionen zu erhöhen. Dabei wolle das Land vom technischen Know-how des Westens profitieren, sei aber sehr bemüht, die Kontrolle über die ausländischen Firmen zu behalten. Die großen Ölkonzerne warteten schon seit Jahren auf die Erlaubnis, in den Iran zurückkehren zu dürfen und zeigen sich nun kompromissbereit – immerhin warten große Profite auf all jene Konzerne, die das Rennen machen.</p>
<p><strong>Nasse oder trockene Tücher?</strong></p>
<p>In trockenen Tüchern ist die Rückkehr der ausländischen Firmen in den Irak allerdings noch nicht: Einige Parlamentarier und Teile der irakischen Bevölkerung protestierten aus Angst vor einem Kontrollverlust über die ausländischen Ölfirmen. Noch immer fehlt ein irakisches Ölgesetz &#8211; seit mehr als einem Jahr ist es überfällig, seine Verabschiedung scheiterte bisweilen an der Zerstrittenheit der irakischen Volksgruppen.</p>
<p>Autor: Tino Hahn</p></div>
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		<title>Droht eine erneute Ölkrise?!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Knappheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
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Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.
Neue Ölquellen bleiben aus
Die Überlegungen [...]]]></description>
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<p>Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.</p>
<p><strong>Neue Ölquellen bleiben aus</strong></p>
<p>Die Überlegungen der Internationalen Energie-Agentur IEA bezüglich des Ölpreises sind nicht aus der Luft gegriffen. Banken meiden die Kreditvergabe und das Risiko derzeit wie der Teufel das Weihwasser. Das macht es gerade für kleinere Öl- und Gasunternehmen schwierig eine Finanzierung für ihre Projekte auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Marktteilnehmer zu kurzfristig denken. In den Blick geraten dann nur die aktuell vollen Lager und die niedrigen Preise. Dass die heute verbrauchten Rohstoffe durch neue Funde ersetzt werden sollten, damit die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet wird, interessiert nur die wenigsten.</p>
<p>Zum Glück denken die großen Ölkonzerne in dieser Beziehung langfristiger als die meisten von uns. Sie haben ihre Ausgaben für die Exploration und den Aufbau neuer Förderkapazitäten bis jetzt noch kaum zurückgefahren; sie investieren auch weiterhin in Projekte wie die Ölsande in Kanada, arktische Vorkommen oder die Tiefseefelder vor den Küsten Brasiliens, weil sie wissen, dass jedes noch so große Ölfeld endlich ist und die Welt auf all diese neuen Quellen nicht wird verzichten können.</p>
<p><strong>Langfristig planen oder kurzfristig hoffen?<span id="more-274"></span></strong></p>
<p>Leisten können sich die Ölmulti-Konzerne diese Weitsicht, weil sie finanzstark sind und nicht bei den Banken um eine Finanzierung ihrer Projekte betteln müssen. Kleinere Unternehmen, die nicht über jene tiefen Taschen verfügen, ringen indes um Finanzierung und Überleben. Das ist gefährlich, nicht nur für den Bestand der einzelnen Unternehmen, sondern für die Welt als ganzes, denn wenn die Projekte nicht oder nur verspätet erschlossen werden, fehlt langfristig Öl und Öl wird noch auf Jahre hinaus der Schmierstoff der Weltwirtschaft bleiben.</p>
<p>Kritiker argumentieren derzeit, dass die OPEC, die derzeit mit Kürzungen der Fördermenge auf die nachgebenden Preise reagiert, rasch wieder den Ölhahn aufdrehen könne, sodass unsere Ölversorgung auch weiterhin gesichert sei. Die Frage ist allerdings, ob hier nicht der Wunsch Vater des Gedankens ist. Hat die OPEC wirklich ein Interesse daran uns ihr Öl dauerhaft zu derart tiefen Preisen zu überlassen? Ich möchte das bezweifeln und wie aus Kreisen der OPEC zu hören ist, ist man sich innerhalb des Kartells bewusst, dass es leichter ist eine Steigerung der eigenen Einnahmen über einen wieder anziehenden Ölpreis als über eine Ausweitung der Fördermengen zu erreichen. Die magische Grenze dürfte derzeit bei etwa 80 US Dollar je Fass (159 Liter) liegen. Bis zu diesem Preisniveau wird die OPEC wohl tendenziell eher den Ölhahn zu- als aufdrehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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