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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Öl</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Benzinkartell ist keine Abzocke</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 11:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Benzin]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Aral/BP-Chef weist den Vorwurf der Benzin-Abzocke an Ostern zurück. “Erst die Steuern machen Benzin und Diesel so teuer“ sagt Uwe Franke. Der Chef des Mineralölwirtschaftsverbands kritisierte den ADAC scharf.

Uwe Franke, der Chef von BP und Aral, hat den Vorwurf der Benzinpreis-Abzocke zu Ostern entschieden abgelehnt. Im Interview der BILD-Zeitung sagte der Manager: “Von Abzocke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Aral/BP-Chef weist den Vorwurf der Benzin-Abzocke an Ostern zurück. “Erst die Steuern machen Benzin und Diesel so teuer“ sagt Uwe Franke. Der Chef des Mineralölwirtschaftsverbands kritisierte den ADAC scharf.<br />
</strong><br />
Uwe Franke, der Chef von BP und Aral, hat den Vorwurf der Benzinpreis-Abzocke zu Ostern entschieden abgelehnt. Im Interview der BILD-Zeitung sagte der Manager: “Von Abzocke kann gar keine Rede sein. Ohne Steuern kostet ein Liter Benzin oder Diesel je nach Sorte zwischen 53 und 61 Cent. Im Übrigen kostet Benzin weniger als ein Liter Erfrischungsgetränk bei ungleich höherem Aufwand bei der Verarbeitung und dem Transport.“ Erst die Steuern machten Benzin und Diesel so viel teurer.</p>
<p>Franke, welcher auch Präsident des Mineralölwirtschaftsverbands ist, weist auch die Kritik des ADAC zurück, dass die Konzerne zu den Ferienzeiten zusätzliche Gewinne einstreichen: “Diese Behauptung ist schlicht falsch und wird auch durch häufiges Wiederholen nicht richtiger! Rund ein Drittel des Jahres sind in Deutschland Ferienzeiten. Es ist nicht möglich diese Zeiten von der Preisgestaltung auszunehmen, denn die Preisentwicklung an den internationalen Märkten richtet sich nicht nach Ferienzeiten in Deutschland.“</p>
<p>“Nehmen wir zum Beispiel die Herbst- und Weihnachtsferien in 2008. Damals sanken die Einkaufspreise drastisch und davon profitierten auch die Autofahrer an der Zapfsäule.“ weist der Vorstandschef der Deutschen BP hin. Franke begründet die aktuell so hohen Benzinpreise mit dem schwachen Euro und der höheren Nachfrage: “Seit Jahresanfang sind die Einkaufspreise für Benzin um mehr als sechs Cent je Liter gestiegen, während der Rohölpreis nur leicht &#8211; um knapp 1 US-Dollar – gestiegen ist. Die Gründe dafür sind die saisonal gestiegene Nachfrage nach Benzin in den USA angesichts der bevorstehenden Fahrsaison und der schwache Euro gegenüber dem US-Dollar.“</p>
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		<title>Bald wieder steigende Preise für Öl</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn sich nichts an der zurückhaltenden Investitionspolitik der Ölbranche ändere, sei zu befürchten, dass steigende Preise schon 2011 den Aufschwung bremsen könnten, sagte Birol dem Handelsblatt. Die Internationale Energieagentur (IEA) schließt sogar eine Rückkehr zu den Rekordpreisen nahe 150 Dollar/ Barrel (entspricht 159 Liter) nicht aus.
Der Ölpreis drohe zum Risiko für die Weltkonjunktur zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich nichts an der zurückhaltenden Investitionspolitik der Ölbranche ändere, sei zu befürchten, dass steigende Preise schon 2011 den Aufschwung bremsen könnten, sagte Birol dem Handelsblatt. Die Internationale Energieagentur (IEA) schließt sogar eine Rückkehr zu den Rekordpreisen nahe 150 Dollar/ Barrel (entspricht 159 Liter) nicht aus.</p>
<p>Der Ölpreis drohe zum Risiko für die Weltkonjunktur zu werden. Der Rückgang der Investitionen in neue Öl- und Gasfelder könne sich schon bei einer moderaten Erholung der Weltwirtschaft mit kräftigen Preisänderungen rächen, warnen Vertreter der Ölindustrie, große Ölkunden und Analysten. Wenn die Nachfrage wachse und die Investitionen schwach blieben, könne es zu einem stärkeren Preisdruck kommen, warnte auch Peter Voser, der Vorstandschef von Royal Dutch Shell.</p>
<p>Die stark wachsende Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern hatte den Ölpreis vor allem im Sommer 2008 auf ein Rekordhoch von sage und schreibe 147 Dollar getrieben. Dieser Schock über den Ölpreis hatte einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Weltwirtschaft kurz darauf in eine tiefe Rezession abrutschte, argumentieren einige Volkswirte.</p>
<p>Der Ölpreis brach dann bis Ende 2008 auf unter 40 Dollar ein, erholte sich jedoch dann wieder auf ein Niveau zwischen 70 und 80 Dollar. Birol sagte:“Das finde ich für die Fundamentaldaten auf dem Markt sehr hoch. Dieser Ölpreis ist schon jetzt eine Last, vor allem für nicht-ölexportierende Entwicklungsländer“.<br />
Dass sich die fundamentalen Marktdaten nicht unbedingt im Ölpreis widerspiegelten, betont auch Voser:“Ich will nicht von Engpässen sprechen, aber es kann zu einem stärkeren Preisdruck kommen.“</p>
<p>Nach Schätzungen der IEA ist die Ölnachfrage 2009 um 1,3 Mio. Barrel auf ca. 84,9 Mio. Barrel/ Tag gesunken. Die Organisation, welche die Interessen vieler großer Energieverbraucher vertritt, rechnet für 2010 mit einem Anstieg der Nachfrage um 1,57 Mio. Barrel/ Tag. Nur ein halb so großes Plus von 810 000 Barrel/ Tag erwartet die Opec.</p>
<p>Dass es den Ölkonzernen nicht gelingen würde, mit neuen, ambitionierten Projekten in extremen Klimazonen oder unter dem Meeresboden den jährlichen Produktionsverlust alter Felder auszugleichen, davon gehen Analysten der „Bank of America Merrill Lynch“ aus. Nach Berechnungen der IEA 2009 seien die Investitionen der Ölindustrie um 19% gesunken. Um maximal 10% sieht sie die Investitionen im laufenden Jahr steigen. Im laufenden Jahr will Shell zum Beispiel 28 Mrd. Dollar investieren &#8211; rund 4 Mrd. weniger als im vorherigen Jahr. Chefvolkswirt Birol sagt:“Wenn das so weitergeht, werden die Märkte schnell eng werden, sobald die Nachfrage wieder anzieht.“</p>
<p>Auch wenn die internationalen Ölkonzerne selbst investieren wollen, fehlen ihnen doch meistens gute Gelegenheiten. Birol sagt: Staatliche Ölfirmen vor allem im Nahen Osten säßen zwar auf großen, unerschlossenen Feldern, doch sie warteten mit den angekündigten Investitionen lieber ab, bis sich die Nachfrage tatsächlich erhole.</p>
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		<title>Warnung der Weltbank vor Energiekrise</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einer schweren Energiekrise warnen die Weltbank Europa und die zentralasiatische Region. Um die Energieversorgung in Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasien aufrecht zu erhalten, seien in den kommenden 20 Jahren Investitionen von ca. 3,3 Bio. Dollar nötig.
Andernfalls drohten massive Engpässe trotz der verfügbaren Reserven. Die komplette Region vom Netto-Energieexporteur könne bis 2030 zum Importeur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer schweren Energiekrise warnen die Weltbank Europa und die zentralasiatische Region. Um die Energieversorgung in Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasien aufrecht zu erhalten, seien in den kommenden 20 Jahren Investitionen von ca. 3,3 Bio. Dollar nötig.<br />
Andernfalls drohten massive Engpässe trotz der verfügbaren Reserven. Die komplette Region vom Netto-Energieexporteur könne bis 2030 zum Importeur werden.</p>
<p><strong>Nachfrage steigt drastisch</strong></p>
<p>In Europa und Zentralasien geht die Weltbank von einem Anstieg der Nachfrage nach Primärenergie wie zum Beispiel Kohle oder Gas um 50 % bis 2030 aus. Peter Thomson, Weltbank-Direktor für die nachhaltige Entwicklung der europäischen und zentralasiatischen Region, sagt:“Die Nachfrage nach Elektrizität dürfte um 90% steigen&#8221;. Das Wachstum des Energiehungers habe sich während der Finanzkrise zwar schon verlangsamt, jedoch bereits davor kam es zu spürbaren Engpässen in einigen Ländern.</p>
<p><strong>Zeitdruck für Länder</strong></p>
<p>Der Organisation zufolge sind Maßnahmen sowohl auf der Zuliefer-  als auch auf der Nachfrageseite nötig. Weltweit am härtesten betroffen von der Wirtschaftskrise war die Region. Sie verschaffe zwar Luft und notwendigen Handlungsspielraum für die Länder, jedoch habe sich dadurch nur ein Aufschub der drohenden Engpässe um ca. 5 bis 6 Jahre ergeben. Die Energiekrise drohe ohne Verhaltensänderung bezüglich der erwarteten Rückkehr zu einem &#8220;enorm dynamischen Wirtschaftswachstum&#8221;.</p>
<p>Bis 2030 seien Investitionen von ca. 1,3 Bio. Dollar notwendig, um die Verfügbarkeit von Öl, Gas und Kohle zu sichern. Darüber hinaus seien in der Stromnetzinfrastruktur höhere Kapazitäten nötig, die einer Finanzierung von 1,5 Bio. Dollar bedürfen. In den Fernwärmeausbau müssten nochmals 500 Mrd. Dollar fließen. Die Weltbank betont:“Die Maßnahmen sind jetzt erforderlich!“.<br />
Schon ein 10%iges Energiedefizit könne das Wirtschaftswachstum um 1% mindern.</p>
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		<title>Rohstoffe: Erdöl aus Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Deutschland und Österreich gelten im Volksmund als rohstoffarme Länder. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Beide Länder verfügen über eine ausgewiesene Bergbautradition, altehrwürdige Hochschulen mit renommierten Bergbaufakultäten, die Jahr für Jahr ausgewiesene Spezialisten ausbilden. Was liegt also näher, als sich einmal mit unseren einheimischen Rohstoffen zu beschäftigen? Heute geht es um die deutschen Ölreserven.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wissenswertes und Hintergründe zu deutschen Ölreserven</strong></p>
<p>Öl in Deutschland? Für die meisten klingt das ein wenig wie Skifahren in Dubai. Man weiß, dass es welches gibt, aber eher in mangelhafter Menge. Es reicht in der Tat nicht aus, um unseren Verbrauch auch nur annähernd zu decken. Doch bekanntlicherweise macht auch Kleinvieh Mist. Deshalb fällt auch für die Betreiber deutscher Ölfelder immer noch ein annehmbarer Gewinn an. Bedeutsam ist inner wie außer Lande die Fördertechnik, die zum Einsatz kommt. Hightech pur ist erforderlich, denn die Ölquellen sind schwerer zu erschließen als jene im mittleren Osten. Hinzu kommt etwa beim größten deutschen Ölfeld Mittelplate die Lage im Naturschutzgebiet Wattenmeer.</p>
<p>Von einem Ölfeld unter dem heimischen Garten, dessen Erträge all Ihre finanziellen Sorgen auf einen Schlag Geschichte sein lässt, sollten Sie besser nicht träumen. Auch brauchen Sie nicht damit rechnen, dass die freie Sicht auf Reichstag oder Kölner Dom in Zukunft von Bohrtürmen verstellt wird. Dazu sind Deutschlands Ölreserven zu spärlich. Außerdem besteht eine klare Schwerpunktbildung. Die besten Trümpfe haben die nördlichen Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Ärmel.<strong></strong></p>
<p><strong>Voranstellung an Ölquellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein</strong></p>
<p>Nicht nur hinter dem Deich wird das schwarze Gold gefördert. Draußen vor dem Deich sind die Quellen größer und ergiebiger. Deutschland kontrolliert durch seine geographische Randlage nur einen kleinen Teil der Nordsee. Die größten Felder auszubeuten, das bleibt deshalb den anderen Anrainerstaaten vorbehalten. Trotzdem fällt noch genügend Öl ab, um die Haushalte der beiden nördlichen Bundesländer mit ansehnlichen Zusatzeinnahmen zu entlasten.</p>
<p>In der Mitte klafft, was die potentielle Erdölförderung betrifft, eine relativ breite Lücke. Erst kurz vor der Grenze zu unseren südlichen Nachbarn wird die Ölförderung wieder interessant. Lohnende Ziele gibt es in Oberbayern, nördlich und südlich von München. Hier Erdöl fördern zu wollen ist keine blasse Theorie, sondern beruht auf historischen Erfahrungen. Allerdings ist die Förderung teuer und deshalb nicht bei jedem Ölpreis rentabel. Hinzu kommt, dass die Quellen relativ klein sind. Große Konzerne verlieren deshalb leicht das Interesse sich mit ihnen ernsthaft auseinanderzusetzen.<strong></strong></p>
<p><strong>Chance für kleinere Unternehmen</strong></p>
<p>Das eröffnet im Gegenzug gerade kleineren Gesellschaften die Möglichkeit, sich in dieser Nische zu positionieren. Eine börsennotierte Gesellschaft, die diesen Weg in der Zukunft gehen will, ist Aktiva Resources aus Bad Homburg. Bislang betreibt das Unternehmen vor allem Ölquellen in Texas, doch auch der Förderung in Deutschland möchte man sich in Zukunft widmen. Dazu wurden bereits Kooperationen eingegangen und Konzessionen in Oberbayern beantragt. Bis die ersten Barrel gefördert sind, wird allerdings noch etwas Zeit ins Land gehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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		<title>Öl im Irak</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/295/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
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		<category><![CDATA[Ölkonzerne]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast 40 Jahre nachdem die Regierung die irakische Ölindustrie verstaatlicht hat, will das Land ausländische Ölkonzerne wieder zulassen. Nun stehen die großen Ölfirmen bereit, die schon lange auf diese große Chance gehofft hatten.

Seit der Verstaatlichung der irakischen Ölindustrie in Bagdad durften keine ausländischen Ölfirmen mehr in den Irak gelassen werden. Das soll sich nun ändern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 40 Jahre nachdem die Regierung die irakische Ölindustrie verstaatlicht hat, will das Land ausländische Ölkonzerne wieder zulassen. Nun stehen die großen Ölfirmen bereit, die schon lange auf diese große Chance gehofft hatten.</p>
<div>
<p>Seit der Verstaatlichung der irakischen Ölindustrie in Bagdad durften keine ausländischen Ölfirmen mehr in den Irak gelassen werden. Das soll sich nun ändern. Laut einem Bericht des Wall Street Journals sollen entsprechende Verträge unterzeichnet und Aufträge durch den irakischen Ölminister Hussein al-Scharistani per Auktion erteilt werden. Die Großen der Branche stehen bereits Schlange: Das Ministerium gab an, dass sich 120 Konzerne beworben haben, wenngleich sich nur 35 qualifizieren konnten &#8211; unter anderem Lukoil, Exxon Mobil, Royal Dutch Shell und China Petroleum.<span id="more-295"></span></p>
<p>Bei den auf 20 Jahre angelegten Verträgen handele es sich nicht um Ölkonzessionen, sondern um technische Dienstleistungsabkommen, hieß es in dem Bericht. Das langfristige Ziel des Iraks sei es, seine Ölförderung von täglich 2,4 Millionen Barrel auf vier Millionen zu erhöhen. Dabei wolle das Land vom technischen Know-how des Westens profitieren, sei aber sehr bemüht, die Kontrolle über die ausländischen Firmen zu behalten. Die großen Ölkonzerne warteten schon seit Jahren auf die Erlaubnis, in den Iran zurückkehren zu dürfen und zeigen sich nun kompromissbereit – immerhin warten große Profite auf all jene Konzerne, die das Rennen machen.</p>
<p><strong>Nasse oder trockene Tücher?</strong></p>
<p>In trockenen Tüchern ist die Rückkehr der ausländischen Firmen in den Irak allerdings noch nicht: Einige Parlamentarier und Teile der irakischen Bevölkerung protestierten aus Angst vor einem Kontrollverlust über die ausländischen Ölfirmen. Noch immer fehlt ein irakisches Ölgesetz &#8211; seit mehr als einem Jahr ist es überfällig, seine Verabschiedung scheiterte bisweilen an der Zerstrittenheit der irakischen Volksgruppen.</p>
<p>Autor: Tino Hahn</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Droht eine erneute Ölkrise?!</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/droht-eine-erneute-olkrise/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Knappheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölquellen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.
Neue Ölquellen bleiben aus
Die Überlegungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.</p>
<p><strong>Neue Ölquellen bleiben aus</strong></p>
<p>Die Überlegungen der Internationalen Energie-Agentur IEA bezüglich des Ölpreises sind nicht aus der Luft gegriffen. Banken meiden die Kreditvergabe und das Risiko derzeit wie der Teufel das Weihwasser. Das macht es gerade für kleinere Öl- und Gasunternehmen schwierig eine Finanzierung für ihre Projekte auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Marktteilnehmer zu kurzfristig denken. In den Blick geraten dann nur die aktuell vollen Lager und die niedrigen Preise. Dass die heute verbrauchten Rohstoffe durch neue Funde ersetzt werden sollten, damit die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet wird, interessiert nur die wenigsten.</p>
<p>Zum Glück denken die großen Ölkonzerne in dieser Beziehung langfristiger als die meisten von uns. Sie haben ihre Ausgaben für die Exploration und den Aufbau neuer Förderkapazitäten bis jetzt noch kaum zurückgefahren; sie investieren auch weiterhin in Projekte wie die Ölsande in Kanada, arktische Vorkommen oder die Tiefseefelder vor den Küsten Brasiliens, weil sie wissen, dass jedes noch so große Ölfeld endlich ist und die Welt auf all diese neuen Quellen nicht wird verzichten können.</p>
<p><strong>Langfristig planen oder kurzfristig hoffen?<span id="more-274"></span></strong></p>
<p>Leisten können sich die Ölmulti-Konzerne diese Weitsicht, weil sie finanzstark sind und nicht bei den Banken um eine Finanzierung ihrer Projekte betteln müssen. Kleinere Unternehmen, die nicht über jene tiefen Taschen verfügen, ringen indes um Finanzierung und Überleben. Das ist gefährlich, nicht nur für den Bestand der einzelnen Unternehmen, sondern für die Welt als ganzes, denn wenn die Projekte nicht oder nur verspätet erschlossen werden, fehlt langfristig Öl und Öl wird noch auf Jahre hinaus der Schmierstoff der Weltwirtschaft bleiben.</p>
<p>Kritiker argumentieren derzeit, dass die OPEC, die derzeit mit Kürzungen der Fördermenge auf die nachgebenden Preise reagiert, rasch wieder den Ölhahn aufdrehen könne, sodass unsere Ölversorgung auch weiterhin gesichert sei. Die Frage ist allerdings, ob hier nicht der Wunsch Vater des Gedankens ist. Hat die OPEC wirklich ein Interesse daran uns ihr Öl dauerhaft zu derart tiefen Preisen zu überlassen? Ich möchte das bezweifeln und wie aus Kreisen der OPEC zu hören ist, ist man sich innerhalb des Kartells bewusst, dass es leichter ist eine Steigerung der eigenen Einnahmen über einen wieder anziehenden Ölpreis als über eine Ausweitung der Fördermengen zu erreichen. Die magische Grenze dürfte derzeit bei etwa 80 US Dollar je Fass (159 Liter) liegen. Bis zu diesem Preisniveau wird die OPEC wohl tendenziell eher den Ölhahn zu- als aufdrehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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