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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Krise</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Warnung der Weltbank vor Energiekrise</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einer schweren Energiekrise warnen die Weltbank Europa und die zentralasiatische Region. Um die Energieversorgung in Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasien aufrecht zu erhalten, seien in den kommenden 20 Jahren Investitionen von ca. 3,3 Bio. Dollar nötig.
Andernfalls drohten massive Engpässe trotz der verfügbaren Reserven. Die komplette Region vom Netto-Energieexporteur könne bis 2030 zum Importeur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer schweren Energiekrise warnen die Weltbank Europa und die zentralasiatische Region. Um die Energieversorgung in Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Zentralasien aufrecht zu erhalten, seien in den kommenden 20 Jahren Investitionen von ca. 3,3 Bio. Dollar nötig.<br />
Andernfalls drohten massive Engpässe trotz der verfügbaren Reserven. Die komplette Region vom Netto-Energieexporteur könne bis 2030 zum Importeur werden.</p>
<p><strong>Nachfrage steigt drastisch</strong></p>
<p>In Europa und Zentralasien geht die Weltbank von einem Anstieg der Nachfrage nach Primärenergie wie zum Beispiel Kohle oder Gas um 50 % bis 2030 aus. Peter Thomson, Weltbank-Direktor für die nachhaltige Entwicklung der europäischen und zentralasiatischen Region, sagt:“Die Nachfrage nach Elektrizität dürfte um 90% steigen&#8221;. Das Wachstum des Energiehungers habe sich während der Finanzkrise zwar schon verlangsamt, jedoch bereits davor kam es zu spürbaren Engpässen in einigen Ländern.</p>
<p><strong>Zeitdruck für Länder</strong></p>
<p>Der Organisation zufolge sind Maßnahmen sowohl auf der Zuliefer-  als auch auf der Nachfrageseite nötig. Weltweit am härtesten betroffen von der Wirtschaftskrise war die Region. Sie verschaffe zwar Luft und notwendigen Handlungsspielraum für die Länder, jedoch habe sich dadurch nur ein Aufschub der drohenden Engpässe um ca. 5 bis 6 Jahre ergeben. Die Energiekrise drohe ohne Verhaltensänderung bezüglich der erwarteten Rückkehr zu einem &#8220;enorm dynamischen Wirtschaftswachstum&#8221;.</p>
<p>Bis 2030 seien Investitionen von ca. 1,3 Bio. Dollar notwendig, um die Verfügbarkeit von Öl, Gas und Kohle zu sichern. Darüber hinaus seien in der Stromnetzinfrastruktur höhere Kapazitäten nötig, die einer Finanzierung von 1,5 Bio. Dollar bedürfen. In den Fernwärmeausbau müssten nochmals 500 Mrd. Dollar fließen. Die Weltbank betont:“Die Maßnahmen sind jetzt erforderlich!“.<br />
Schon ein 10%iges Energiedefizit könne das Wirtschaftswachstum um 1% mindern.</p>
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		<title>Cash is King</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Buchwert]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[
In Krisenzeiten entscheidet Finanzkraft, das war schon immer so eine alte Börsenweisheit. Niedrige Bewertungen bei hohem Gewinnwachstum sind in Krisenzeiten keine Garanten mehr für Kursstabilität. Hinzukommen muss eine starke Finanzkraft. Studien belegen, dass Unternehmen mit den besten Finanzkennzahlen sowohl in der Hausse als auch in der Baisse die beste Performance liefern. In Baisse-Perioden ist Finanzstärke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>In Krisenzeiten entscheidet Finanzkraft, das war schon immer so eine alte Börsenweisheit. Niedrige Bewertungen bei hohem Gewinnwachstum sind in Krisenzeiten keine Garanten mehr für Kursstabilität. Hinzukommen muss eine starke Finanzkraft. Studien belegen, dass Unternehmen mit den besten Finanzkennzahlen sowohl in der Hausse als auch in der Baisse die beste Performance liefern. In Baisse-Perioden ist Finanzstärke geradezu unerlässlich für eine erfolgreiche Geldanlage.</p></div>
<p>In der aktuellen Lage lautet die Devise, in Unternehmen mit hoher Liquidität und Eigenkapitalausstattung zu investieren. Denn gerade in der Finanz- und Kreditkrise bestätigt sich die alte Börsenregel: Cash is King.</p>
<p><strong>Finanzstarke Unternehmen haben mehr zu bieten<br />
</strong></p>
<p>Unternehmen, die solide finanziert sind und über entsprechend liquide Mittel verfügen, erhöhen ihre Überlebenschancen in einer länger anhaltenden Rezession bedeutend. Sie befinden sich in einer vergleichsweise komfortablen Position, denn sie sind weder auf teure Bankkredite noch auf frisches Geld aus Kapitalerhöhungen angewiesen. Mit einer soliden Kapitalausstattung können Unternehmen Durststrecken wie eine längere Konjunkturflaute überstehen. Um ihre Wachstumsaussichten zu verbessern, können finanzstarke Unternehmen Übernahmen aus eigener Kraft finanzieren. Falls der Markt keine geeigneten Kaufgelegenheiten bietet, kann das Unternehmen einen Teil der liquiden Mittel direkt den Aktionären in Form einer erhöhten Dividende zukommen lassen.<span id="more-356"></span></p>
<p><strong>Unternehmen notieren unter ihrem Cash-Bestand</strong></p>
<p>Achten Sie aber auch darauf, dass die liquiden Mittel nicht dauerhaft hoch sind. Dies wäre ein Hinweis darauf, dass das Management keinen rentablen Verwendungszweck sieht. Zudem sind Unternehmen mit hohem Bargeldbestand selbst interessante Übernahmekandidaten, denn der Käufer kann den Preis zum Teil aus dem Kassenbestand finanzieren. Die Kurse an den internationalen Börsen sind sogar so stark gefallen, dass eine Reihe von Unternehmen unter ihrem Cash-Bestand notieren.</p>
<p><strong>Hoher Buchwert als Zeichen für Substanz</strong></p>
<p>Einen weiteren Aufschluss über Krisenfestigkeit gibt der Buchwert (Eigenkapital: Anzahl Aktien = Buchwert pro Aktie). Übersteigt er den Börsenwert, ist der Substanzwert höher als der Wert, den Aktionäre an der Börse zu zahlewn bereit sind. Der Buchwert ist der theoretische Wert des Gesellschaftsvermögens, den die Aktionäre im Falle einer Liquidation des Unternehmens erhalten würden. Erkennbar ist das, wenn das KBV kleiner ist als 1. In &#8211; normalen &#8211; Börsenzeiten werden renditestarke Unternehmen meist aber mit einem Vielfachen des Buchwerts gehandelt, beispielsweise weil ein hohes Gewinnwachstum mit eingepreist wird. In Krisenzeiten wie diesen, wo die weitere Gewinnentwicklung unsicher ist, ist ein hoher Buchwert ein Zeichen für Substanz.</p>
<p>Autor: Volker Gelfarth</p>
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		<title>Droht eine erneute Ölkrise?!</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/allgemein/droht-eine-erneute-olkrise/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Knappheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölquellen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.
Neue Ölquellen bleiben aus
Die Überlegungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer Ölknappheit. Nach 2013 könnten die Preise explodieren. Der Grund hierfür seien insbesondere die zurückgefahrenen Ausgaben für die Exploration und Erschließung neuer Quellen. Auch alternative Vorkommen wie die kanadischen Ölsandvorkommen rechnen sich kaum noch. Ein Engpass könnte die Folge sein, sollte die Nachfrage wieder anziehen.</p>
<p><strong>Neue Ölquellen bleiben aus</strong></p>
<p>Die Überlegungen der Internationalen Energie-Agentur IEA bezüglich des Ölpreises sind nicht aus der Luft gegriffen. Banken meiden die Kreditvergabe und das Risiko derzeit wie der Teufel das Weihwasser. Das macht es gerade für kleinere Öl- und Gasunternehmen schwierig eine Finanzierung für ihre Projekte auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Problem ist, dass viele Marktteilnehmer zu kurzfristig denken. In den Blick geraten dann nur die aktuell vollen Lager und die niedrigen Preise. Dass die heute verbrauchten Rohstoffe durch neue Funde ersetzt werden sollten, damit die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet wird, interessiert nur die wenigsten.</p>
<p>Zum Glück denken die großen Ölkonzerne in dieser Beziehung langfristiger als die meisten von uns. Sie haben ihre Ausgaben für die Exploration und den Aufbau neuer Förderkapazitäten bis jetzt noch kaum zurückgefahren; sie investieren auch weiterhin in Projekte wie die Ölsande in Kanada, arktische Vorkommen oder die Tiefseefelder vor den Küsten Brasiliens, weil sie wissen, dass jedes noch so große Ölfeld endlich ist und die Welt auf all diese neuen Quellen nicht wird verzichten können.</p>
<p><strong>Langfristig planen oder kurzfristig hoffen?<span id="more-274"></span></strong></p>
<p>Leisten können sich die Ölmulti-Konzerne diese Weitsicht, weil sie finanzstark sind und nicht bei den Banken um eine Finanzierung ihrer Projekte betteln müssen. Kleinere Unternehmen, die nicht über jene tiefen Taschen verfügen, ringen indes um Finanzierung und Überleben. Das ist gefährlich, nicht nur für den Bestand der einzelnen Unternehmen, sondern für die Welt als ganzes, denn wenn die Projekte nicht oder nur verspätet erschlossen werden, fehlt langfristig Öl und Öl wird noch auf Jahre hinaus der Schmierstoff der Weltwirtschaft bleiben.</p>
<p>Kritiker argumentieren derzeit, dass die OPEC, die derzeit mit Kürzungen der Fördermenge auf die nachgebenden Preise reagiert, rasch wieder den Ölhahn aufdrehen könne, sodass unsere Ölversorgung auch weiterhin gesichert sei. Die Frage ist allerdings, ob hier nicht der Wunsch Vater des Gedankens ist. Hat die OPEC wirklich ein Interesse daran uns ihr Öl dauerhaft zu derart tiefen Preisen zu überlassen? Ich möchte das bezweifeln und wie aus Kreisen der OPEC zu hören ist, ist man sich innerhalb des Kartells bewusst, dass es leichter ist eine Steigerung der eigenen Einnahmen über einen wieder anziehenden Ölpreis als über eine Ausweitung der Fördermengen zu erreichen. Die magische Grenze dürfte derzeit bei etwa 80 US Dollar je Fass (159 Liter) liegen. Bis zu diesem Preisniveau wird die OPEC wohl tendenziell eher den Ölhahn zu- als aufdrehen.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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