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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Kostenfalle</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Apr 2011 14:41:19 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Teuer bezahlt?! Versteckte Kosten im Depot</title>
		<link>http://www.finanzmarktnews.de/geldanlage/teuier-bezahlt-versteckte-kosten-im-depot/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenfalle]]></category>
		<category><![CDATA[versteckte Kosten]]></category>

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Es gibt nichts umsonst. Das ist klar. Also kosten auch Dienstleistungen Geld. Insbesondere Banken lassen sich ihre Dienste gut bezahlen. Und auch, wenn Online-Broker mit kostenloser Depotführung und supergünstigen Wertpapier-Orders werben, irgendwie müssen sich diese ja auch finanzeiren. Und zwar mit versteckenten Kosten, die das Depot teuer machen können.
Übersicht &#8211; Diese versteckten Kosten machen Ihr [...]]]></description>
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<p>Es gibt nichts umsonst. Das ist klar. Also kosten auch Dienstleistungen Geld. Insbesondere Banken lassen sich ihre Dienste gut bezahlen. Und auch, wenn Online-Broker mit kostenloser Depotführung und supergünstigen Wertpapier-Orders werben, irgendwie müssen sich diese ja auch finanzeiren. Und zwar mit versteckenten Kosten, die das Depot teuer machen können.</p>
<p>Übersicht &#8211; Diese versteckten Kosten machen Ihr Depot unnötig teuer:</p>
<ul>
<li>Depotführung: Gerade bei Filialbanken ist ein Depot in der Regel kostenpflichtig, aber auch manche Direktbanken verlangen für die Depotführung Geld.</li>
<li>Rund um Ihre Wertpapierorders: Abänderungen und Streichungen kosten oft Geld, aber auch unausgeführte, limitierte Orders (zum Beispiel das Setzen von Stop-Loss-Marken) lassen sich einige Banken gut bezahlen.</li>
<li>Fonds- und ETF-Sparpläne: Hier verdient die Bank gleich zweimal und zwar sowohl beim Kauf der Fondsanteile als auch beim Auszahlplan.</li>
<li>Kosten für laufende Vorgänge im Zusammenhang mit Ihrem Depot: Achten Sie auf die Abrechnung von Auslandsdividenden. Transaktionen aus dem Ausland werden oftmals extra berechnet. Auch die Eintrittskarte zur Hauptversammlung stellen einige Broker gesondert in Rechnung.</li>
<li>Alles, was nicht online geht: Für Telefon- und Faxaufträge zahlen Sie oft zusätzlich Geld. Auch den postalischen Versand von Nachweisen, Belegen, Erträgnisaufstellungen und Bescheinigungen lassen sich die Online-Broker bezahlen und das ist definitiv mehr als die Portogebühr!</li>
</ul>
</div>
<p>Judith Engst</p>
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		<title>Vorsicht vor Kostenfallen bei Online-Brokern</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 07:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenfalle]]></category>
		<category><![CDATA[Stop-Loss-Limit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen Sie nur, was Sie auch wirklich zahlen müssen und vermeiden Sie, was unnötig Geld kostet. Die häufigsten versteckten Kostenfallen im Überblick:


Depotführung: Vor allem bei Filialbanken ist ein Depot in der Regel kostenpflichtig, aber auch manche Direktbanken verlangen für die Depotführung Geld.
Rund um Ihre Wertpapierorders: Änderungen und Streichungen kosten oft Geld, aber auch unausgeführte, limitierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlen Sie nur, was Sie auch wirklich zahlen müssen und vermeiden Sie, was unnötig Geld kostet. Die häufigsten versteckten Kostenfallen im Überblick:</p>
<div>
<ul>
<li>Depotführung: Vor allem bei Filialbanken ist ein Depot in der Regel kostenpflichtig, aber auch manche Direktbanken verlangen für die Depotführung Geld.</li>
<li>Rund um Ihre Wertpapierorders: Änderungen und Streichungen kosten oft Geld, aber auch unausgeführte, limitierte Orders (zum Beispiel das Setzen von Stop-Loss-Marken) lassen sich einige Banken gut bezahlen.</li>
<li>Fonds- und ETF-Sparpläne: Hier verdient die Bank gleich zweimal – beim Kauf der Fondsanteile und beim Auszahlplan.</li>
<li>Kosten für laufende Vorgänge im Zusammenhang mit Ihrem Depot: Achten Sie auf die Abrechnung von Auslandsdividenden. Die Transaktion aus dem Ausland wird oft extra berechnet. Auch die Karte zur Hauptversammlung stellen Ihnen einige Broker gesondert in Rechnung.</li>
<li>Alles, was nicht online geht: Für Telefon und Faxaufträge zahlen Sie oft zusätzlich Geld. Auch den postalischen Versand von Nachweisen, Belegen, Erträgnisaufstellungen und Bescheinigungen lassen sich Online-Broker oft teuer bezahlen.</li>
</ul>
<p><strong>&#8220;Blendende&#8221; Werbeaussagen bei Online-Brokern</strong></p>
<div>
<p>Kostenlose Depotführung und unschlagbar günstige Wertpapierorders – auf diesen einfachen Nenner lassen sich die Werbeaussagen der meisten Online-Broker bringen. Aber das stimmt so nur zum Teil,  denn auch hier hier fallen versteckte Gebühren an. Nehmen Sie die Gebühren deshalb  genauer unter die Lupe, denn sicher ist eines: Nichts ist umsonst und auch die Banken erbringen nicht alle Leistungen kostenfrei. Oft wird für Leistungen Geld verlangt, auf die Sie bei der Eröffnung Ihres Depots nicht gekommen wären.</p>
<p>Deshalb sollten Sie sowohl die Preise als auch die Leistungsverzeichnisse verschiedener Broker vergleichen. Welche Leistungen sind Ihnen wichtig und welche nehmen Sie häufig in Anspruch? Suchen Sie sich den Broker aus, der am besten zu Ihrem Verhalten passt. Gegebenenfalls können Sie auf einige Leistungen verzichten, die Ihnen nicht so wichtig erscheinen und die Ihr Portemonnaie nur unnötig belasten.<span id="more-129"></span></p>
<p><strong>Depotgebühren, wozu?!</strong></div>
<div>
<p>Früher war es für Banken undenkbar, doch seit es Direktbanken gibt, müssen sie umdenken. War ein kostenloses Wertpapierdepot für Privatanleger früher unüblich,  gehört es heutzutage bei den meisten Online-Brokern zum Standard. Doch Vorsicht! Auch hier gibt es Anbieter, die ihren Kunden Geld für die Depotführung abknöpfen.</p>
<p><strong>Online-Broker, die Depotgebühren verlangen</strong></p>
<div>
<p>Es gibt Banken, bei denen das Depot nur im ersten Jahr nach der Eröffnung gebührenfrei ist. Danach werden Gebühren erhoben. Sind es beispielsweise 0,05% des Depotwerts pro Halbjahr, wären dies weitergerechnet bei einem 30.000 €-Depot also 15 € pro Halbjahr. Das macht 30 € Gebühren pro Jahr. Bei einem Depotbestand von 100.000 Euro immerhin jährlich 100 €. Weniger stark ins Gewicht fallen die Depotgebühren beispielsweise bei der Online-Depotbank der Sparkassen. Sie liegen bei 1,95 € pro Monat (= 23,40 € pro Jahr), fallen aber nur an, wenn</p>
<ul>
<li>Ihr Depotwert und die zugehörigen Konten zusammen einen Vermögensbestand von weniger als 10.000 € aufweisen oder</li>
<li>wenn Sie pro Quartal nicht mindestens eine Order aufgeben.</li>
</ul>
<p>Die Gebühr wird quartalsweise berechnet und entfällt, wenn Ihr verwahrtes Vermögen (Depot und Konten) über diesem Betrag liegt oder wenn Sie mindestens eine Wertpapiertransaktion im Quartal tätigen.</p>
<p><strong>Wertpapierorders: Kostenfallen, die Sie kennen sollten</strong></div>
</div>
<div>
<p>Die in der Werbung genannten Ordergebühren mögen noch so günstig sein, oft handelt es sich nur um einen Einzelfall, mit dem die Bank wirbt. Wie viel Sie tatsächlich zahlen, hängt davon ab, wie Sie einen Kauf- oder Verkaufsauftrag von Wertpapieren tatsächlich ausgestalten. <span style="text-decoration: underline;">Vorsicht Falle:</span></p>
<p><strong>Direkthandel: Günstige Ordergebühren bei ungünstigen Kursen</strong></p>
<div>
<p>Die erste Falle lauert bereits bei der Frage, wo Sie Ihre Wertpapiere ordern. Achten Sie unbedingt darauf, dass im Orderformular, das Sie online ausfüllen, nicht etwas von „Direkthandel“ oder „Sekundenhandel“ geschrieben steht, denn dabei handelt es sich um außerbörslichen Handel. Über diesen Direkthandel reduzieren Banken oft ihre eigenen Wertpapierbestände oder stocken sie auf. Scheint auf den ersten Blick aufgrund der geringeren Gebühren günstig zu sein, doch der Schein trügt. Dafür sind die Kurse, die Sie bekommen, häufig viel schlechter für Sie. Konkret heißt das für Sie: <span style="text-decoration: underline;">Über den Direkthandel kaufen Sie ein Wertpapier oft teurer ein und verkaufen es billiger, als wenn Sie über eine Börse kaufen oder verkaufen.</span> Gerade bei größeren Orders sind Sie daher besser bedient, wenn Sie den (Ver)Kauf über Xetra oder eine Präsenzbörse (Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf) tätigen.</p>
<p><strong>Fondskauf mit Ausgabeaufschlag?! </strong></div>
<div>
<p>Auch beim Fondskauf sollten Sie Ihr Augenmerk auf das Feld „Handelsplatz“ richten. Den Eintrag „KAG“ (Kapitalanlagegesellschaft) sollten Sie besser meiden. Die Fondsgesellschaft selbst verkauft Ihnen die Anteile nur gegen einen Ausgabeaufschlag.</p>
<p>Dieser Ausgabeaufschlag kann bis zu 5,5% der Anlagesumme betragen. Das Geld könnten Sie sich aber bei vielen Fonds sparen. Dagegen zahlen Sie bei einer Order über eine Börse in der Regel nur den Spread (Differenz zwischen börslichem An- und Verkaufskurs). Dieser liegt bei rund 1,5%, also deutlich weniger. Beim Verkauf von Fondsanteilen ist die Fondsgesellschaft („KAG“) dagegen meist die günstigere Wahl, denn diese macht keine Abschläge auf den Kurs.</p>
<p><strong>Tipp für die Geldanlage: Nutzen Sie Sonderaktionen der Broker</strong></div>
<div>
<p>Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei Sonderaktionen des Brokers können Sie beruhigt über den Handelsplatz „KAG“ ordern. Dies ist der Fall, wenn er beispielsweise für eine befristete Zeit den Kauf bestimmter Fondsanteile ohne Ausgabeaufschlag anbietet.</p>
<p><strong>Viele Broker lassen sich eine Orderänderung zahlen</strong></div>
<div>
<p>Sie ordern gern mit Limit? Dann legen Sie sich lieber gleich fest, als Ihre Order später noch zu ändern. Das gilt zumindest, wenn Sie bei einem Broker sind, der für nachträgliche Orderänderungen eine extra Gebühr berechnet. Das ist gar nicht so selten, sondern durchaus gängige Praxis. Unter den Begriff „Orderänderung“ fällt auch die Anpassung Ihrer Stop-Loss-Limits. Denn eine Stop-Loss-Order ist nichts anderes als ein limitierter Verkaufsauftrag. Aber nicht jeder Broker berechnet Ihnen jede Änderung. Kostenfrei sind nachträgliche Änderungen beispielsweise bei Flatex (www.flatex.de) oder der Onvista-Bank.</p>
<p><strong>Gebühren für eine Orderstreichung</strong></div>
<div>
<p>Ein Broker, der sich eine Orderänderung extra zahlen lässt, nimmt für gewöhnlich auch Geld für eine Streichung und das meist in gleicher Höhe. Auch ein Verfall von zeitlich limitierten Orders kostet bei einigen Depotbanken Gebühren.</p>
<p><strong>Laufende Gebühren für Stop-Loss-Marken</strong></div>
<div>
<p>Auch das Setzen von Stop-Loss-Kursen kann kosten. Beispielsweise beim Online-Broker Comdirect (www.comdirect.de). Im Preisverzeichnis findet sich lapidar der Hinweis: „Erteilung eines limitierten Auftrags ohne Ausführung – 2,50 € pro Monat (Nichtausführung durch Verfall oder Streichung möglich)“. Machen Sie sich klar, was das heißt: Unter die limitierten Aufträge fallen auch Ihre Stop-Loss-Marken. Für jedes Wertpapier, bei dem Sie eine Stop-Loss-Marke setzen, zahlen Sie im Monat 2,50 € auch dann, wenn kein Verkauf ausgelöst wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rechenbeispiel:</span> Gesetzt den Fall, Sie haben 15 Aktien mit Stop-Loss-Orders versehen. In einem Monat wird keine der Stop-Loss-Marken berührt oder unterschritten, folglich wird auch kein Verkauf ausgelöst. Das heißt, Sie zahlen monatlich 37,50 € Gebühren. Im Jahr macht dies satte 450 €. Die meisten anderen Online-Broker verlangen für unausgeführte Stop-Loss-Orders kein Geld, erst bei einem Verkauf werden die normalen Transaktionsgebühren berechnet.</p>
<p><strong>Volle Kosten bei Teilausführungen?!</strong></div>
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<p>Es kann passieren, dass ein Kauf- oder Verkaufsauftrag nicht sofort vollständig erledigt wird. Dies ist häufig bei Auslandsaktien und kleinen Nebenwerten der Fall. Dann wird die Börse Ihren Auftrag womöglich in 2 oder 3 Teile aufspalten. Manche Broker berechnen jeweils noch einmal die volle Ordergebühr, als ob es sich jeweils um eine zusätzliche Order handeln würde. Dieser Schachzug ist in keinster Weise gerechtfertigt, denn die Börsen selbst stellen den Banken tagesgleiche Teilausführungen nicht extra in Rechnung. Nehmen Sie sich in Acht vor Banken, die von Ihnen Geld für Teilausführungen verlangen, die noch am gleichen Tag ausgeführt werden.</p>
<p><strong>Tipp zur Vermeidung von Teilausführungen</strong></div>
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<p>Vermeiden können Sie Teilausführungen durch den Orderzusatz <span style="text-decoration: underline;">„Fill or kill“</span>. Dann wird die Order entweder in einem Zuge ausgeführt oder gar nicht. Außerdemsind Teilausführungen bei Präsenzbörsen swesentlich seltener als bei Xetra. Börsenmakler achten im Grunde genommen darauf, Teilausführungen zu vermeiden, die elektronische Börse Xetra dagegen nicht.</p>
<p><strong>Ordergebühren bei Spar- und Auszahlplänen</strong></div>
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<p>Fonds- und ETF-Sparpläne sind sinnvoll, aber die Gebühren für die Transaktionen sind nicht immer sehr günstig. Zwar bekommen Sie einen günstigen Durchschnittspreis, wenn Sie Fondsanteile bruchstückhaft für einen gleichbleibenden Preis kaufen. Denn sind die Fondsanteile teuer, werden automatisch weniger gekauft. Aber die Banken verlangen für Fondssparpläne gute Gebühren. Konkret: Meist nehmen sie für den Ankauf der Fondsanteile einen Festpreis, zum Beispiel 2,50 €, wenngleich die Einrichtung oder Löschung eines Sparplans nichts kostet.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ein Beispiel:</span> Angenommen, Sie kaufen per Sparplan jeden Monat Fondsanteile für 50 €. Bei einer monatlichen Ordergebühr von 2,50 € bedeutet das immerhin: 5% Ihres Sparvolumens geht schon allein für die Transaktionskosten drauf. Damit nicht genug: Auch für einen Auszahlplan nehmen viele Broker Geld – und zwar in der gleichen Höhe. Dazu kommen nicht selten ratenabhängige Entgelte (z. B. 0,25% der investierten Summe bei der DAB-Bank).</p>
<p><strong>Tipp für Ihre Geldanlage: Weniger Sparraten zu höheren Summen einrichten</strong></div>
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<p>Sparplan-Gebühren lassen sich kaum vermeiden, doch immerhin können sie reduziert werden. Erhöhen Sie die Sparrate und verringern Sie dafür die Zahl der Käufe. <span style="text-decoration: underline;">Ein Beispiel:</span> Sie wollen pro Jahr 600 € investieren. Bei einem monatlichen Sparplan zu 50 € und 2,50 € pro Transaktion zahlen Sie dafür 30 € Gebühren, das sind 5% der investierten Summe. Entscheiden Sie sich dagegen für eine Sparrate von 150 € pro Quartal, zahlen Sie nur 10 € Gebühren pro Jahr, das entspricht lediglich 1,67% Ihres Investments.</p>
<p><strong>Aufpreise für Orders per Telefon oder Fax</strong></div>
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<p>Online-Banken sind viel günstiger als Filialbanken. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Wertpapieraufträge selbstständig online eingeben. Order per Telefon oder Fax durchzugeben, sind auch beim Online-Broker kostenpflichtig. Meist ist mit einem Aufpreis von rund 10 € zu rechnen.</p>
<p><strong>Jahresbeiträge</strong></p>
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<p>Wer denkt beim Ordern schon an die Gebühren, die Jahr für Jahr anfallen? Die Abbuchungen auf dem Verrechnungskonto fördern so einiges an Gebühren zutage, mit denen ein Privatanleger nicht unbedingt rechnet.</p>
<p><strong>Transaktionsgebühren für Auslandsdividenden</strong></p>
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<p>Haben Sie auch Aktien in Ihrem Depot, deren Stammgesellschaft Ihren Sitz im Ausland hat? Dann achtewn Sie darauf, ob Ihr Broker Ihnen Jahr für Jahr für die Dividendengutschrift eine „Transaktionsgebühr Ausland“ berechnet. Übrigens wird diese Transaktionsgebühr auch dann verlangt, wenn sich die Aktiengesellschaft im Euro-Raum befindet. Nur manchmal übernimmt die ausschüttende Gesellschaft solche Gebühren pauschal für ihre Investoren. Darauf sollten Sie sich aber nicht verlassen. Auslandsaktien, die Sie länger halten wollen, sollten Sie daher besser bei einem Broker kaufen, der von der ausgeschütteten Dividende nicht jedes Mal ein Stück abzwackt.</p>
<p><strong>Gebühren für die Beschaffung von Eintrittskarten?!</strong></div>
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<p>Eintrittskarten zur Hauptversammlung beschafft Ihnen Ihr Broker. Das gilt zumindest bei Inhaberaktien und kostet in der Regel keine Gebühr. Wie gesagt, in der Regel. Denn manche Online-Depotbanken lassen sich selbst diesen Service bezahlen. Und sollen es beispielsweise zwei Eintrittskarten sein, zahlen Sie auch die doppelte Gebühr! Diese Gefahr besteht allerdings nur bei Inhaberaktien, bei Namensaktien lädt die Aktiengesellschaft selbst ein.</p>
<p><strong>Extra-Gebühren für die Zusendung von Papierbelegen</strong></div>
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<p>Wenn Sie sich Dokumente in Papierform zusenden lassen, müssen Sie dafür oft weit mehr als nur die Ausdruck und Portokosten zahlen. Allzu oft berechnen die OnlineBroker 10 € pro Kopie/Beleg. Allein die Jahressteuerbescheinigung ist dagegen bei den meisten Brokern kostenfrei. Was Sie nicht zwingend auf Papier brauchen, sollten Sie sich daher besser in Ihrem Online-Dokumentenarchiv anschauen und selbst ausdrucken. Alle anderen Belege sollten Sie sorgfältig archivieren. Übrigens können Sie bei den meisten Brokern selbst bestimmen, was Sie kostenpflichtig per Post zugesandt bekommen möchten und was nicht.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p><strong>Checkliste: So vermeiden Sie die Kostenfallen beim Online-Broking</strong></div>
</div>
<div>
<ul>
<li>Machen Sie nicht allein die Werbung eines Brokers zur Grundlage Ihrer Entscheidungen, sondern werfen Sie auch einen kritischen Blick in das Preis- und Leistungs-Verhältnis. Das gilt auch für Online-Broker und Direktbanken, die womöglich versteckte Gebühren für alle möglichen Leistungen einstreichen.</li>
<li>Vertrauen Sie nie den Voreinstellungen der Eingabemaske bei der Orderaufgabe. Teuer werden beispielsweise Voreinträge wie „Direkthandel“ bzw. „Sekundenhandel“ beim Wertpapierkauf, sowie „KAG“ (Kapitalanlagegesellschaft) beim Fondskauf. Auch im Feld „Gültigkeit“ sollten Sie auf den Eintrag achten: „Good till cancelled“ etwa kann teuer werden, wenn die Orderstreichung extra Geld kostet.</li>
<li>Achten Sie auch auf die laufenden Kosten. Verlangt Ihr Broker etwa Geld für die Gutschrift einer Auslandsdividende oder für die Beschaffung der Eintrittskarten zur Hauptversammlung, überlegen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Falls nicht, wechseln Sie den Broker. Für die Übertragung Ihres Depots auf einen anderen Broker darf die Bank keine Gebühr berechnen. Das entschied vor Jahren der Bundesgerichtshof (30. November 2004, Aktenzeichen: XI ZR 49/04).</li>
</ul>
</div>
<div>
<p>Bei diesem Artikel handelt es sich um einen „Geldanlage-Berater“-Beitrag von Judith Engst.</p></div>
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