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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Inflation</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Inflation &#8211; Verbraucherindex mit steigender Tendenz</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Verbraucherpreis sind im März liegen 1,1% höher als im Vorjahr. Vor allem wirkte sich diese Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit einer Preissteigerung Mineralölprodukte (+ 21,8%; davon leichtes Heizöl: + 32,1%; Kraftstoffe: + 19,4%)auf die Jahressteuerungsrate aus.
 
Lt. dem statistischen Bundesamt ist stieg der Verbraucherindex in Deutschland im März dieses Jahres um 1,1 % gegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Verbraucherpreis sind im März liegen 1,1% höher als im Vorjahr. Vor allem wirkte sich diese Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit einer Preissteigerung Mineralölprodukte (+ 21,8%; davon leichtes Heizöl: + 32,1%; Kraftstoffe: + 19,4%)auf die Jahressteuerungsrate aus.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Lt. dem statistischen Bundesamt ist stieg der Verbraucherindex in Deutschland im März dieses Jahres um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Preiserhöhungen wurden dadurch verstärkt. Im Monat Februar lag der Anstieg im Vorjahresvergleich nur bei 0,6%. Für Januar 2010 steigerte sich die Rate auf 0,8%. Unsere Geldpolitik erwartet einen Wert von 2%. Dort wurde immer noch eine Unterschreitung erzielt. Ende 2008 betrug die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex zum letzten Mal bei 1,1%. Der Index erhöhte sich im März dieses Jahres um 0,5% und bestätigte sämtliche Prognosen. Durch die Preisentwicklung bei Energie, haben wir im März 2010 eine relativ hohe Inflationsrate mit plus 4 % im Vergleich zu den Vormonaten. Einen sehr starken Anstieg der Preise verzeichneten die Märkte der Mineralölprodukte mit:+ 21,8%; davon leichtes Heizöl: + 32,1%; Kraftstoffe: + 19,4%. Diese Preissteigerungen wirkten sich auch auf die Jahressteuerungsrate aus. Wenn man die Preisentwicklung der Mineralölprodukte nicht in die Berechnungen mit einbezogen hätte, wäre die Inflationsrate im März 2010 deutlich geringer, mit einem Ergebnis von +0,3%. Die Strompreise sind ebenfalls rasant angestiegen mit einem dreiprozentigen Plus. Parallel dazu sanken die Preise für Gas (- 19,1%) und Fernwärme (- 13,4%) eindeutig.</p>
<p>Zum ersten Mal seit März vergangenen Jahres liegen die Preise für Nahrungsmittel über dem Vorjahresbereich mit einem Plus von 0,3%. Besonders stark schlagen Gemüse sowie Speisefette und –öle (jeweils + 4,8%; mit enthalten Kopf- und Eisbergsalat: + 35,1%; Tomaten: + 24,4%; Paprika: + 19,9% sowie Butter: + 14,6%) in die Berechnung ein. Für den Kauf von Fisch in Deutschland musste der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als im Jahr 2009. Detailzahlen: (+ 4,0%; darunter frischer Fisch im Anschnitt: + 6,0%; frisches Fischfilet: + 4,5%). Molkereiprodukte (- 3,0%; darunter Schnittkäse: &#8211; 7,6%; Hartkäse: &#8211; 6,3%; H-Milch: &#8211; 2,8%) waren im Gegensatz zu Fischwaren leichter erschwinglich für den Endverbraucher.</p>
<p>Eindrucksvoll waren die Zahlen im Jahresvergleich mit den Preisentwicklungen für Zucker (- 12,1%) und Bienenhonig (+ 11,4%).</p>
<p>Preissteigerungen für Waren entwickelten sich innerhalb der Jahresfrist um 1,3%. Preise für Verbrauchsgüter lagen höher als das Vorjahresniveau (+ 2,1%; darunter Tabakwaren: + 5,3%). Gegensätzlich bewegten sich die Preise diverser Gebrauchsgüter mit folgenden Zahlen: (- 0,5%; darunter Geräte der Unterhaltungselektronik: &#8211; 7,2%; Informationsverarbeitungsgeräte: &#8211; 3,1%).</p>
<p>Die Dienstleistungspreise steigerten sich im identischen um 1,0% (inklusive Nettokaltmieten: + 1,1%).</p>
<p>Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich im März 2010 um 0,5%. Die Preiserhöhungen für Energie lagen bei einem Prozentsatz von 2,6%. Teuer wurden insbesondere die Preise für leichtes Heizöl (+ 7,4%) und Kraftstoffe (+ 5,7%; darunter Dieselkraftstoff: + 6,2% und Superbenzin: + 5,6%). Weitere Produkte verzeichneten kleinere Preisschwankungen wie z. B. Strom mit + 0,4% und Gas mit &#8211; 0,1%. Schuhe und Bekleidung verteuerten sich mit 1,8%, davon Bekleidung mit + 1,9% und Schuhe mit + 1,7% im Gegensatz zum Vormonat.</p>
<p>Nahrungsmittelpreise erhöhte sich im März dieses Jahres entgegengesetzt zum Vormonat um 1,0%. Zum Teil wurden aufgrund der Jahreszeit Gemüse um + 6,4%, darunter Paprika mit 24,7%, Tomaten mit + 13,2% und Kartoffeln um 8,4%) teurer. Fleisch und Fleischwaren wurden ein wenig billiger angeboten als im Februar: Fleischwaren (- 0,3%; darunter Hackfleisch: &#8211; 1,8%; frisches Geflügelfleisch: &#8211; 1,5%). Das Lebensmittel Butter fiel auf mit einer Minderung von – 1,5%.</p>
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		<title>Angst ums Geld bei Inflation</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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Inflation oder Geldentwertung gibt es ebenso lange wie Geld an sich. Die Gründe häufen sich: Fürsten und Staaten machten das Geld schlecht, um sich zu entschulden, um Kriege zu finanzieren, oder um den Export anzukurbeln. In manch aktueller Meldung wird aber beim Begriff Inflation einiges durcheinandergehauen. Wenn sich zum Beispiel die Preise für bestimmte Güter [...]]]></description>
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<p>Inflation oder Geldentwertung gibt es ebenso lange wie Geld an sich. Die Gründe häufen sich: Fürsten und Staaten machten das Geld schlecht, um sich zu entschulden, um Kriege zu finanzieren, oder um den Export anzukurbeln. In manch aktueller Meldung wird aber beim Begriff Inflation einiges durcheinandergehauen. Wenn sich zum Beispiel die Preise für bestimmte Güter erhöhen, dann kann das schon mal am Wetter liegen. Inflation ist was anderes.</p>
<p>Egal ob zur Kriegs-Finanzierung, der eigenen Hofhaltung oder einer Brot-und-Spiele-Politik: Immer wieder verringerten die Staatsoberhäupter den Wert des Geldes, um sich an ihren Bürgern schadlos zu halten. Zunächst mussten dazu die umlaufenden Gold- und Silbermünzen manipuliert werden. Die Münzen verloren etwas von ihrem ursprünglichen Umfang und ihrer Dicke oder, was viel besser war, weil weniger offensichtlich: Man manipulierte den Feingehalt der Münzen, indem man unedlere Metalle wie Kupfer im großen Stil beimischte. Aus hochreinem Gold wurde so im Extremfall vergoldetes Blech. Enthielt der römische Dinar unter Kaiser Augustus noch knapp 97% Gold, so waren es gut 300 Jahre später unter Kaiser Aurelian nur noch 2%.<span id="more-323"></span></p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass die Bürger dieses Schwundgeld absolut nicht mochten. Warum sollten sie auch? Denn schließlich stellte die Manipulation des Geldes durch den Staat einen massiven Eingriff in ihre Eigentumsrechte dar. Während so die Menge der produzierten Güter und Dienstleistungen nahezu gleich bleibt, wird die Geldmenge unaufhörlich aufgeblasen, lateinisch: inflare. Der Begriff der Inflation meint also nicht, wie man uns immer weiß machen will, die Teuerung, sondern er steht für das ungerechtfertigte Aufblähen der Geldmenge durch die jeweils herrschenden Fürsten, Politiker oder Notenbanker.<strong></strong></p>
<p><strong>Geldentwertung mit Steuer-Effekt</strong></p>
<p>Für den Bürger hat die inflationäre Geldentwertung den Charakter einer Steuer. Ein Beispiel aus dem Mittelalter belegt den Zusammenhang: Münzen wurden damals regelmäßig verrufen. Das heißt, man zog sie aus dem Verkehr, reduzierte den Feingehalt und brachte sie als Neuprägungen wieder in Umlauf. Der Unmut der Bevölkerung ob dieser Maßnahme veranlasste Herzog Rudolf IV. auf diese Quelle zur Einnahmensteigerung zu verzichten. Allerdings forderte der Herzog als Ersatz die Einführung einer Getränkesteuer von 10%. Deutlicher konnte der Zusammenhang zwischen Inflation und Steuer kaum zum Ausdruck kommen.</p>
<p><strong>Inflation vs. Teuerung</strong></p>
<p>Die Inflation und die normale Teuerung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn beispielsweise nach einer Missernte die Kartoffelpreise steigen, dann verteuert sich die Ware aufgrund von Knappheit. Fällt die Ernte im nächsten Jahr wieder normal aus, dann sich in der Regel auch die Preise rasch wieder auf ihr normales Niveau ein. Ob es sich um Teuerung oder Inflation handelt, erkennen Sie am Goldpreis. Auf eine schlechte Kartoffelernte pflegt er nicht zu reagieren, während er bei einer nicht gedeckten Ausweitung der Geldmenge als feiner Indikator fungiert.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p></div>
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