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	<title>Finanzmarktnews! &#187; China</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Bald wieder steigende Preise für Öl</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn sich nichts an der zurückhaltenden Investitionspolitik der Ölbranche ändere, sei zu befürchten, dass steigende Preise schon 2011 den Aufschwung bremsen könnten, sagte Birol dem Handelsblatt. Die Internationale Energieagentur (IEA) schließt sogar eine Rückkehr zu den Rekordpreisen nahe 150 Dollar/ Barrel (entspricht 159 Liter) nicht aus.
Der Ölpreis drohe zum Risiko für die Weltkonjunktur zu werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich nichts an der zurückhaltenden Investitionspolitik der Ölbranche ändere, sei zu befürchten, dass steigende Preise schon 2011 den Aufschwung bremsen könnten, sagte Birol dem Handelsblatt. Die Internationale Energieagentur (IEA) schließt sogar eine Rückkehr zu den Rekordpreisen nahe 150 Dollar/ Barrel (entspricht 159 Liter) nicht aus.</p>
<p>Der Ölpreis drohe zum Risiko für die Weltkonjunktur zu werden. Der Rückgang der Investitionen in neue Öl- und Gasfelder könne sich schon bei einer moderaten Erholung der Weltwirtschaft mit kräftigen Preisänderungen rächen, warnen Vertreter der Ölindustrie, große Ölkunden und Analysten. Wenn die Nachfrage wachse und die Investitionen schwach blieben, könne es zu einem stärkeren Preisdruck kommen, warnte auch Peter Voser, der Vorstandschef von Royal Dutch Shell.</p>
<p>Die stark wachsende Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern hatte den Ölpreis vor allem im Sommer 2008 auf ein Rekordhoch von sage und schreibe 147 Dollar getrieben. Dieser Schock über den Ölpreis hatte einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Weltwirtschaft kurz darauf in eine tiefe Rezession abrutschte, argumentieren einige Volkswirte.</p>
<p>Der Ölpreis brach dann bis Ende 2008 auf unter 40 Dollar ein, erholte sich jedoch dann wieder auf ein Niveau zwischen 70 und 80 Dollar. Birol sagte:“Das finde ich für die Fundamentaldaten auf dem Markt sehr hoch. Dieser Ölpreis ist schon jetzt eine Last, vor allem für nicht-ölexportierende Entwicklungsländer“.<br />
Dass sich die fundamentalen Marktdaten nicht unbedingt im Ölpreis widerspiegelten, betont auch Voser:“Ich will nicht von Engpässen sprechen, aber es kann zu einem stärkeren Preisdruck kommen.“</p>
<p>Nach Schätzungen der IEA ist die Ölnachfrage 2009 um 1,3 Mio. Barrel auf ca. 84,9 Mio. Barrel/ Tag gesunken. Die Organisation, welche die Interessen vieler großer Energieverbraucher vertritt, rechnet für 2010 mit einem Anstieg der Nachfrage um 1,57 Mio. Barrel/ Tag. Nur ein halb so großes Plus von 810 000 Barrel/ Tag erwartet die Opec.</p>
<p>Dass es den Ölkonzernen nicht gelingen würde, mit neuen, ambitionierten Projekten in extremen Klimazonen oder unter dem Meeresboden den jährlichen Produktionsverlust alter Felder auszugleichen, davon gehen Analysten der „Bank of America Merrill Lynch“ aus. Nach Berechnungen der IEA 2009 seien die Investitionen der Ölindustrie um 19% gesunken. Um maximal 10% sieht sie die Investitionen im laufenden Jahr steigen. Im laufenden Jahr will Shell zum Beispiel 28 Mrd. Dollar investieren &#8211; rund 4 Mrd. weniger als im vorherigen Jahr. Chefvolkswirt Birol sagt:“Wenn das so weitergeht, werden die Märkte schnell eng werden, sobald die Nachfrage wieder anzieht.“</p>
<p>Auch wenn die internationalen Ölkonzerne selbst investieren wollen, fehlen ihnen doch meistens gute Gelegenheiten. Birol sagt: Staatliche Ölfirmen vor allem im Nahen Osten säßen zwar auf großen, unerschlossenen Feldern, doch sie warteten mit den angekündigten Investitionen lieber ab, bis sich die Nachfrage tatsächlich erhole.</p>
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		<title>Zeit für eine neue Weltwährung?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Yuan]]></category>

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Der Mann von Welt hat Geld. Fragt sich allerdings, ob Dollarnoten, Schweizer Franken oder Euro aus dem Portemonnaie blinzeln.  Immer öfter lugt inzwischen auch der legendäre Mao aus der Geldkatze. Das ist nicht verwunderlich, denn: Der chinesische Yuan hat das Zeug zur Weltwährung. Vielleicht ist er es sogar schon.
China stellt selbstbewusst den Dollar in Frage [...]]]></description>
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<p>Der Mann von Welt hat Geld. Fragt sich allerdings, ob Dollarnoten, Schweizer Franken oder Euro aus dem Portemonnaie blinzeln.  Immer öfter lugt inzwischen auch der legendäre Mao aus der Geldkatze. Das ist nicht verwunderlich, denn: Der chinesische Yuan hat das Zeug zur Weltwährung. Vielleicht ist er es sogar schon.</p>
<p>China stellt selbstbewusst den Dollar in Frage und bringt alte Vorschläge einer neuen Weltwährung ins Spiel. Die Basis für den Handel mit einzelnen Ländern bilet häufig nicht mehr der Dollar, sondern der chinesische Yuan. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Länder. Einmal rund um die Welt: Argentinien, Weißrussland, Südkorea, Brasilien, Malaysia &#8211; die Liste wird immer länger.</p>
<p>Der Yuan wertet kräftig auf. Seit 2005 hat der chinesische Yuan mehr als zwanzig Prozent gegenüber dem US-amerikanischen Dollar gewonnen &#8211; Tendenz steigend. Und das ist kein Wunder. China ist nunmal eine Wirtschafts-Weltmacht. Und irgendwann &#8211; falls sich der chinesische Vorschlag einer neuen, nicht-nationalen Währung nicht durchsetzt &#8211; wird der Yuan auf jeden Fall aufschließen zu Dollar, Euro oder Pfund. Mao erobert die Welt &#8211; wer hätte das gedacht.</p>
<p>Autor: Detlev Weise</p></div>
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		<title>China fordert Reserve-Währung</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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Mit dem Eintritt Chinas in die Weltwirtschaft, dessen Dimension noch viele gar nicht erkannt haben bzw. richtig einschätzen, ist Bewegung in das internationale Gefüge gekommen. Und so sehr man in China auf die Missstände hinweisen muss, die insbesondere im Bereich Menschenrechte und freie Meinungsäußerung herrschen, so positiv muss man das Bestreben betonen, die internationale Währungsordnung [...]]]></description>
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<p>Mit dem Eintritt Chinas in die Weltwirtschaft, dessen Dimension noch viele gar nicht erkannt haben bzw. richtig einschätzen, ist Bewegung in das internationale Gefüge gekommen. Und so sehr man in China auf die Missstände hinweisen muss, die insbesondere im Bereich Menschenrechte und freie Meinungsäußerung herrschen, so positiv muss man das Bestreben betonen, die internationale Währungsordnung neu strukturieren zu wollen.</p>
<p><strong>Abkehr vom Dollar als Leitwährung</strong></p>
<p>China hat wiedermals darauf hingewiesen, dass sie eine Abkehr vom Dollar als Leitwährung wünschen. &#8220;Dass das internationale Währungssystem von einer einzigen Währung dominiert ist, hat die Risikokonzentration und die Ausbreitung der Krise erhöht&#8221;, tönt es in chinesischen Kreisen. Und damit haben sie Recht. China fordert deshalb eine internationale Reservewährung, die unabhängig von einzelnen Staaten ist. Nach Ansicht der chinesischen Führung könnten das die Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds sein. Wobei China &#8211; wiederum mit Recht &#8211; fordert, dass der Yuan seinen gewachsenen wirtschaftlichen Bedeutung entsprechend mit aufgenommen wird. Der Korb der Sonderziehungsrechte setzt sich nämlich derzeit nur zu 44 % aus Dollar, zu 34 % aus Euro und zu je 11 % aus Yen und Pfund zusammen. Es fehlen folglich Währungen der Länder Indien, China, Russland usw. und das ist so eigentlich nicht länger hinnehmbar.<span id="more-319"></span></p>
<p>Nun ist schon klar, dass das Bestreben Chinas einzig und allein der Tatsache geschuldet ist, dass das Land auf enormen Dollar-Devisen-Reserven sitzt und darin schlichtweg gefangen ist. Jeder Schritt dieses &#8220;Währungsgefängnis&#8221; zu verlassen, würde bedeuten enorme Abwertungsverluste hinzunehmen. Allein Peking hält 764 Mrd. Dollar in US-Staatsanleihen. Und weil der Dollar international an Ansehen verliert &#8211; der Anteil an den Devisen-Reserven der Zentralbanken der Welt sank von 73 % in 2001 auf jetzt ca. 64 % &#8211; machen sich die Chinesen verständlicherweise Sorgen über seinen zukünftigen Wert.</p>
<p><strong>Marktwirtschaftlicher Gedanke mit kommunistischem Ursprung</strong></p>
<p>Und obwohl das Bestreben rein interessengetrieben ist, halte ich den Ansatz und das Anliegen Chinas für durchaus richtig und unterstützenswert. Denn eines ist doch so klar: Mit dieser subprime-mortgage verursachten Finanzkrise, die ihren Ursprung in den USA fand, hat die Wall Street weltweit Vertrauen und damit ihre Vorrangstellung verloren. Wir sollten uns nicht länger von Namen wie Goldmann Sachs, Bank of American, Merrill Lynch und wie sie alle heißen, blenden lassen. China hat Recht, wenn es darauf hinweist, dass es nicht sein kann, dass ein Land bzw. eine Währung die ganze Welt durcheinanderbringen kann.</p>
<p>Gäbe es einen Weltwährung &#8211; von mir aus die Sonderziehungsrechte des IWF &#8211; so hätte es z.B. mit der Absurdität ein Ende, dass die Entscheidungen eines amerikanischen Präsidenten im Oval Office darüber bestimmen, welchen Preis wir für Benzin an den Tankstellen bezahlen. Wenngleich da sicherlich auch die OPEC ein entscheidendes Wörtchen mitzureden hat. Allerdings und das muss man bei Währungsunionen immer hinzu sagen, bedeutet eine Weltwährung auch, dass die sonstigen Preise wie z.B. auch die Löhne und Gehälter einer stärkeren Flexibilität unterliegen müssen. Denn die Abfederung von internationalen Preisunterschieden über die Währung durch Auf- und Abwertung ist dann nicht mehr gegeben. Das zeigt übrigens der Euro recht deutlich. D.h. auch, dass die Gewerkschaften und Preisverteidigergruppen wie die Bauern von ihrem hohen Ross herunterkommen müssen.</p>
<p>Ausgerechnet ein einst zutiefst kommunistisches Land, das Land Maos, unterbreitet einen Vorschlag, der eigentlich nicht marktwirtschaftlicher sein könnte. Für den Dollar bedeutet das langfristig gesehen, dass er weiterhin eine gewisse Stärke haben wird. Denn die Wirtschaftsleistung der USA ist nach wie vor eine, wenn auch derzeit geschwächte Größe. Die Währungen spiegeln am Ende doch nur die Machtverhältnisse wieder. Und die haben sich Gott sei Dank gewandelt. Es lebe die Weltwährung.</p>
<p>Autor: Norbert Lohrke</p></div>
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		<title>Die China-Krise</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Import]]></category>

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		<description><![CDATA[Minus, minus, minus. Wenn China Statistiken veröffentlicht, stehen zur Zeit immer dieselben Vorzeichen vor den Zahlen. Besonders der Außenhandel macht den Chinesen zu schaffen. Steht China eine Deflation bevor?
Bricht China-Export ein?!

Für eine negative Überraschung sorgten die Daten zu Import und Export und dem hieraus resultierenden Handelsbilanz-Überschuss, der sogenannten Differenz aus Exporten und Importen. Die Exportzahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Minus, minus, minus. Wenn China Statistiken veröffentlicht, stehen zur Zeit immer dieselben Vorzeichen vor den Zahlen. Besonders der Außenhandel macht den Chinesen zu schaffen. Steht China eine Deflation bevor?</p>
<p><strong>Bricht China-Export ein?!<br />
</strong></p>
<p>Für eine negative Überraschung sorgten die Daten zu Import und Export und dem hieraus resultierenden Handelsbilanz-Überschuss, der sogenannten Differenz aus Exporten und Importen. Die Exportzahlen lagen 2009 um 25,7% niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die Importe fielen mit einem Minus von 24,1% immerhin etwas niedriger aus, als von den Marktteilnehmern antizipiert. Gerade der Exporteinbruch ließ den Außenhandelsüberschuss aber auf USD 4,8 Milliarden zusammenschmelzen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Chinas Waren werden teurer</span></p>
<p>Billig, billig, billig lautete mal die Devise. Hinter dem übermäßigen Rückgang vermuten Experten als wichtigste Ursachen einerseits einen geringeren Bedarf der Emerging Markets. Andererseits kämpfen die Exporteure mit einer Verteuerung der chinesischen Produkte durch die Abwertung von regionalen Währungen, wie etwa des koreanischen Won oder der indischen Rupie. Es handelt sich um Vermutungen und Ungewissheit. Auch der Ausblick bei den Ausfuhren bleibt unklar. So etwas mögen Börsen nicht.</p>
<p>Heiko Seibel, Quelle: Asia Profits</p>
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