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	<title>Finanzmarktnews! &#187; Bergbau</title>
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	<description>Nachrichten aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Rohstoff-Markt Serbien</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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Bergbau in Europa? Wenn dieses Stichwort aufkommt, dann denken viele unwillkürlich an die nordischen Länder, an die großen Eisenerzminen in Schweden oder Finnland. Doch was ist mit dem Balkan? Ein Land, das sich politisch zunächst ins Abseits manövriert hat und in den letzten Jahren den langen Weg zurück aus der selbstgewählten Isolation angetreten ist: Serbien.

Geologie [...]]]></description>
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<p>Bergbau in Europa? Wenn dieses Stichwort aufkommt, dann denken viele unwillkürlich an die nordischen Länder, an die großen Eisenerzminen in Schweden oder Finnland. Doch was ist mit dem Balkan? Ein Land, das sich politisch zunächst ins Abseits manövriert hat und in den letzten Jahren den langen Weg zurück aus der selbstgewählten Isolation angetreten ist: Serbien.</p></div>
<div><span><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" title="Bild: iStockphoto.com" src="http://www.gevestor.de/typo3temp/pics/ad80b9a4c0.jpg" border="0" alt="" width="175" height="117" /></span></div>
<div><strong>Geologie begünstigt Bergbau in Serbien</strong></div>
<p>Für Bergbauaktivitäten ist Serbien durchaus interessant, denn das Land durchzieht der gleiche Metallgürtel, der auch Rumänien und Bulgarien durchzieht. Auch das benachbarte Albanien und der inzwischen selbständige Kosovo sind sehr rohstoffreich. Es ist dieser Rohstoffreichtum, der nicht nur das Interesse ausländischer Minengesellschaften auf sich zieht, sondern auf der anderen Seite auch dazu beiträgt, die bestehenden politischen und ethnischen Konflikte zu verstärken. Vordergründig geht es dabei um Selbstbestimmung und Freiheit, doch die wahren und deshalb auch zumeist nicht explizit genannten Motive liegen auch im Rohstoffreichtum jener Gegend begründet. Es geht um viel Geld und wo so hohe Gewinne locken, da werden auch leicht schon einmal die Menschenrechte instrumentalisiert.<span id="more-346"></span></p>
<p><strong>Serbien bald größter Nickelproduzent?</strong></p>
<p>Dass es hier keineswegs um Peanuts geht, zeigt allein schon die Feststellung, dass Serbien das Potential hat, zum größten europäischen Nickelproduzenten aufzusteigen. So hat zum Beispiel European Nickel Plc. allein bis 2007 750.000 US Dollar in ein großes Nickelprojekt gesteckt. Die gefundenen Nickelerze sind jedoch so genannte Laterite. Sie sind schwerer aufzuschließen als etwa die in Finnland und Kanada anzutreffenden Sulfide, was höhere Produktionskosten verursacht. Außer Nickel werden in Serbien Gold, Silber, Magnesium, Zink, Chrom und Eisenerz gefördert.</p>
<p>Die Struktur der Erze ist jener der im benachbarten Bulgarien geförderten sehr ähnlich. Das macht es einem Unternehmen wie Dundee Precious Metals, das in beiden Ländern tätig ist, einfacher in Serbien zu arbeiten, denn Dundees Geologen finden in Serbien die gleichen Erze vor wie im bulgarischen Chelapesh, in dem das Unternehmen eine Goldmine betreibt. Mit 18 Explorationslizenzen ist Dundee besonders stark in Serbien vertreten. Trotzdem beteiligte man sich in 2007 nicht an der Ausschreibung für die Minen-Privatisierung im Kupferbereich, weil diese zu intransparent schien.</p>
<p><strong>Serbien: Chancen &amp; Risiken</strong></p>
<p>Probleme bereitet den Minen in Serbien vor allem die allgegenwärtige <strong>Korruption</strong>. Ein ernstzunehmendes Problem. Wer ihr entgehen will, arbeitet am besten gar nicht erst im Land. Zwar verbessert sich derzeit die Lage etwas, da das Land auf dem Weg zu einem möglichen EU-Beitritt die gröbsten Makel möglichst schnell abstellen muss. Doch die Beispiele Rumänien und Bulgarien zeigen, dass auch ein EU-Beitritt die Korruption nicht über Nacht aus dem Land vertreibt.</p>
<p>Ein anderes nicht zu unterschätzendes Problem ist die sich mangelhafte <strong>Infrastruktur</strong>. Sie leidet zudem immer noch unter den Spätfolgen der 1999 von der NATO im Rahmen des Kosovokrieges geflogenen Luftangriffen. Viel von dem wenigen, was an Infrastruktur vorhanden war, wurde damals zerschlagen und muss nun erst wieder mühsam aufgebaut werden.</p>
<p>Sehr undurchsichtig gestaltet sich auch der <strong>Kohlenbergbau</strong>. Exportiert wird die Kohle nicht. Sie dient allein der Stromerzeugung. Die in Kolubara und Kostolac geförderte Kohle erzeugt 65% der im Land produzierten elektrischen Energie und wenn man diese Zahlen kennt, dann wird schnell klar, warum der Kohlenbergbau schon immer das Rückgrat der Bergbauaktivitäten im Land bildete. Für den Bergbau bietet Serbien damit durchaus interessante Chancen. Ihnen stehen aber auf der anderen Seite ebensogroße Risiken gegenüber und Unternehmen wie Dundee Precious Metals, die sich dazu entschieden haben im Land zu arbeiten, müssen damit leben, dass die Börse ihre Bereitschaft zum Risiko derzeit nicht nur nicht belohnt, sondern sogar noch abstraft, weil Risiko bei den verängstigten Investoren derzeit alles andere als beliebt ist.</p>
<p>Autor: Dr. Bernd Heim</p>
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		<title>Made in Germany goes China: Deutsche Bergbau-Technik</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rsa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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Rußgeschwärzte Gesichter, Kohlezechen, Fußball und Bier: Das war mal Ruhrgebiet, ist es aber nicht mehr. Doch mit Bergbau lässt sich in der Tat noch Geld verdienen. Das beweist eine Firma aus dem westfälischen Hamm und andere deutsche Aktien.
Bergbau-Technik als langfristiger Bullenmarkt
Wenn es darum geht, vom langfristigen Megatrend Rohstoffe zu profitieren, denken die meisten Anleger in [...]]]></description>
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<p>Rußgeschwärzte Gesichter, Kohlezechen, Fußball und Bier: Das war mal Ruhrgebiet, ist es aber nicht mehr. Doch mit Bergbau lässt sich in der Tat noch Geld verdienen. Das beweist eine Firma aus dem westfälischen Hamm und andere <a href="http://www.deutsche-aktien.org/" target="_blank">deutsche Aktien</a>.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bergbau-Technik als langfristiger Bullenmarkt</span></p>
<p>Wenn es darum geht, vom langfristigen Megatrend Rohstoffe zu profitieren, denken die meisten Anleger in erster Linie an den Kauf von Minen und Explorern oder Rohstoffzertifikaten. Eine weitere Möglichkeit von dem Bullenmarkt &#8220;Rohstoffe&#8221; langfrisitg erfolgriech zu profitieren und die Chancen zu nutzen, wird oft übersehen: die Bergbautechnik. In Deutschland haben Gruben-Unglücke und schwere Unfälle unter Tage zum Glück Seltenheitswert, was in erster Linie den strengen Sicherheitsvorschriften, aber auch dem hohen Stand der eingesetzten Technik zu verdanken ist. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Von der Spitzhacke zur High Tech-Maschine</span></p>
<p>War der Bergbau früher überwiegend eine Angelegenheit von Spitzhacke, Presslufthammer und Schaufel, hat sich das Bild in der Zwischenzeit komplett gewandelt. Sowohl Über- als auch Untertage dominiert inzwischen High Tech ebenso wie in anderen Branchen. Oftmals sind die Anforderungen für den Einsatz im Bergwerk sogar noch höher und die Richtlinien noch strenger als anderswo. Damit ist der Bedarf für qualitativ hochwertige Lösungen gegeben.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind die Anforderungen und die entwickelten Lösungen so speziell, dass sie für den Massenmarkt ungeeignet sind. Unternehmen, die sich auf Bergbautechnik und die Sicherheitsfragen konzentrieren, sind deshalb oft mittelständische Unternehmen. Sie besetzen eine eng definierte Nische und haben in dieser die weltweite Markt- und/oder Technikführerschaft inne.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Entgleisungssichere Einschienenbahnen</span></p>
<p>Eines dieser Unternehmen ist die im westfälischen Hamm beheimatete Firma SMT Scharf AG. Ihr Hauptprodukt sind schnell verlegbare entgleisungssichere Einschienenbahnen. Die Schienen werden entweder auf dem Boden oder unterhalb der Stollendecke montiert. Für den Betreiber eines Bergwerks ist die Möglichkeit, die Bahnen schnell zu verlegen, von großer Bedeutung. Denn auf diese Weise lassen sich lange Produktionsausfälle beim Wechsel von einem Stollen zum anderen vermeiden.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Bergbau: Bahntechnik im Vorteil</span></p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist die enorme Steigfähigkeit der Züge. Steigungen bis zu 35% können im Zahnradantrieb bewältigt werden. Die klassische Lorenbahn scheitert ab Steigungen von über 4%. Gruben LKWs können zwar Steigungen bis zu 12% bewältigen, benötigen dafür aber einen betonierten Untergrund, was für die Betreiber-Gesellschaft wieder höhere Kosten für die Bearbeitung des Untergrunds nach sich zieht. Verlegbar ist ein einmal betonierter Untergrund jedoch nicht mehr.</p>
<p>Schwere Lasten bis zu 35 Tonnen können mit den Bahnen bewegt werden. Legt sich die Bahn in den engen Stollen und Gängen stark in die Kurve, fällt höchstens der Fahrer heraus, wie SMT Scharf Vorstand Dr. Friedrich Trautwein bei Präsentationen seines Unternehmens oft zu scherzen beliebt. Doch entgleisen kann die Bahn nicht, da wie bei der Magnetschwebebahn Transrapid die Führungsschiene umklammert wird.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Deutsche Steinkohle vor dem Aus&#8230; China und Russland </span><br />
&#8230;stattdessen sind China und Russland Abnehmer der Bergbau-Technik. Während sich das Unternehmen SMT Scharf bisweilen auf den deutschen und europäischen Steinkohlenbergbau konzentrierte &#8211; der jedoch mittelfristig ausläuft &#8211; sieht sich das Unternehmen zwangsläufig nach neuen Märkten und Absatzregionen um.</p>
<p><strong>Gründe für den Einsatz moderner Bergbau-Technik</strong></p>
<p>Dabei nehmen Russland und China für das westfälische Unternehmen einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Hier sprechen zwei Gründe für einen verstärkten Einsatz der SMT Scharf Technologie: Bislang wurden nur die einfach zu erreichenden Kohlenflöze abgebaut. Diese sind nun langsam erschöpft. Für die betroffenen Bergwerke bedeutet dies die unterirdische Verlegung von Produktionsstätten und die Bewältigung von größeren Steigungen.</p>
<p>Außerdem wächst der Druck gerade auf die chinesischen Kohleminen die Sicherheitsstandards deutlich zu erhöhen. Aufgeschreckt durch die zahlreichen Grubenunglücke der letzten Jahre ist die Regierung in Beijing nicht mehr gewillt, die hohen Todesopferzahlen der Vergangenheit zu dulden. Erste Pilotprojekte in Russland und China hat SMT Scharf inzwischen abschließen können.</p>
<p>Dr. Bernd Heim, Quelle: <a href="http://www.gevestor.de/shop/boersenbriefe/rohstoffe/der-nugget-effekt.html#c215" target="_self">Nugget Effekt</a></div>
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