Anlage ABC – Z
| Zahlstelle | Die Zahlstelle ist die vom Emittenten ausdrücklich beauftragte Bank, welche für alle laufenden Transaktionen der betreffenden Wertpapiere des Besitzers zuständig ist. |
| Zahlungsanweisung | Synonym von Anweisung. |
| Zahlungsauftrag | Ein Zahlungsauftrag ist ein Auftrag eines Kunden an die Bank, eine Zahlung auszuführen. |
| Zahlungsbereitschaft | Die Zahlungsbereitschaft ist die Bereitschaft eines Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Siehe auch Liquidität. |
| Zahlungsbilanz | Aufstellung der gesamten Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Devisen- und Goldtransaktionen zwischen einem Land und dem übrigen Ausland über eine bestimmte Abrechnungsperiode. |
| Zahlungsfähigkeit | Fähigkeit des Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. |
| Zahlungsgarantie | Die Zahlungsgarantie sichert Ansprüche des Verkäufers an den Käufer auf Zahlung des Kaufpreises zum vereinbarten Termin. |
| Zahlungsort | Ein Zahlungsort ist der Ort, an dem der Schuldner seine Zahlung zu leisten hat. |
| Zahlungsunfähigkeit | Unfähigkeit des Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Gefahr der Insolvenz. |
| Zahlungsverkehr | Geldbewegungen, die sich zwischen öffentlichen und privaten Unternehmungen und Haushalten, den Kreditinstituten und dem Ausland abspielen. |
| ZEBRAS | Abk. für Zero Coupon Eurosterling Bearer or Registered Accruing Securities. ZEBRAS ist eine englische GBP-Staatsanleihe. Siehe auch Nullcoupon-Anleihe. |
| Zedent | Ein Zedent ist eine Person, die eine Forderung an einen Dritten abtritt. Siehe auch Abtretung. |
| Zehner-Club | Zusammenschluss der zehn wichtigsten Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds (IWF). |
| Zeichnung | Durch die Zeichnung einer bestimmten Anzahl von Wertpapieren verpflichtet sich der Zeichner, im Falle der definitiven Zuteilung Titel einer Emission gemäss den Bedingungen im Emissionsprospekt zu übernehmen. |
| Zeichnungsfrist | Zeitperiode, in der Anleger anhand einer Absichtserklärung neue Aktien zeichnen. |
| Zeichnungsschein | Der Zeichnungsschein ist das Auftragsformular im Emissionsgeschäft, mit dem sich der Zeichner dazu verpflichtet, die ihm zugeteilten Titel gemäss den Prospektbedingungen zu beziehen und auch zu bezahlen. |
| Zeitgeld | Synonym von Festgeld. |
| Zeitgeschäft | Synonym von Termingeschäft. |
| Zeitwert | Bestandteil des Preises einer Option, der aufgrund verbleibender Restlaufzeit bewilligt wird. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Kurs eines Optionsscheines und seinem inneren Wert ergibt den Zeitwert. |
| Zeitwert | Der Zeitwert ist die Differenz zwischen dem Optionspreis und dem inneren Wert.[BK1] |
| Zentralbank | Fed, EZB, Nationalbank. |
| Zentralbankgeldmenge | Mindestreservesoll, das Banken als Verbindlichkeiten bei der Zentralbank einlagern müssen. |
| Zentraler Kapitalmarktausschuss | Gremium aus Vertretern der Bundesregierung, der Zentralbank und der wichtigsten Emissionsbanken. Ziel ist die Verhinderung einer mögliche Überlastung des Marktes durch Neuemissionen. Der ZKMA besteht seit 1957. |
| Zero-Bond | Synonym von Nullcoupon-Anleihe. |
| Zertifikate | Partizipationsscheine, die dem Inhaber einen Anteil an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Objekts ermöglichen. Beispiel: Index-Zertifikate. |
| Zession | Abtretung von Forderungen an einen Dritten; im Versicherungsbereich: Weitergabe von Risiken des Direktversicherers an den Rückversicherer gegen Zahlung eines Entgelts (Rückversicherungsprämie). |
| Zessionar | Ein Zessionar ist ein Erwerber einer von einem Zedenten abgetretenen Forderung. |
| Zessionskredit | Der Zessionskredit ist ein Buchkredit, der durch die Abtretung bestehender Buchforderungen sichergestellt ist. Siehe auch Diskontkredit. |
| ZGB | Abk. für Schweizerisches Zivilgesetzbuch[BK2] |
| Ziehung | Synonym von Auslosung. |
| Zins | Entgelt für das zur Verfügung gestellte Kapital. |
| Zins- und Währungsswap | Austausch von Zahlungsverpflichtungen zwischen zwei in verschiedenen Ländern ansässigen Partnern. |
| Zinsabschlagsteuer | Wird für alle Kapitalanleger mit Wohnsitz in Deutschland mit Überschreitung der Freibeträge fällig. |
| Zinsarbitrage | Zinsarbitrage ist die Arbitrage auf Zinsdifferenzen zur Ertragssteigerung. |
| Zinsbesteuerung | Als Zinsbesteuerung bezeichnet man die EU-Besteuerung der Zinseinkünfte auf Vermögenswerten. |
| Zinscoupon | Ein Zinscoupon ist ein bei Fälligkeit des Zinses zum Inkasso zu verwendender Coupon von Kassenobligationen. |
| Zinsdifferenzgeschäft | Das Zinsdifferenzgeschäft ist die Gesamtheit der Bankgeschäfte, die auf einer Zinsdifferenz beruhen. |
| Zinsdivisor | Der Zinsdivisor ist die zur Vereinfachung der Zinsberechnung errechnete Hilfszahl. |
| Zinsengeschäft | Zinsengeschäfte sind alle mit Zinsertrag oder Zinsaufwand verbundenen Bankgeschäfte. |
| Zinseszins | Der Zinseszins ist der Zins, der entsteht, wenn der Zins für einen bestimmten Zeitraum auf das Kapital geschlagen wird und somit gleichfalls Zinsen einbringt. |
| Zinsfuture | Vertragliche Vereinbarung, die beinhaltet, dass ein Zinsinstrument übernommen oder geliefert wird. |
| Zinskurve | Normale Zinskurve: Langfristige Zinsen liegen über den kurzfristigen Zinsen. Inverse Zinskurve: Kurzfristige Zinsen liegen über den langfristigen Zinsen. Flache Zinskurve: Zinsen bleiben konstant. |
| Zinslose Anleihe | Synonym von Nullcoupon-Anleihe. |
| Zinsmarge | Im Bankgeschäft: Marge (Unterschied) zwischen dem durchschnittlichen Zins für ausstehende Kredite und den Finanzierungskosten (z.B. Sparzinsen). |
| Zinsniveau | Das Zinsniveau ist in einer Volkswirtschaft je nach Wirtschaftslage unterschiedlich. Die Zentralbank beeinflusst durch Diskont-, Lombard- und Mindestreservesatz das Zinsniveau massgeblich. |
| Zinsrisiko | Zinsrisiko ist das Risiko von Zinsveränderungen auf den Barwert der bestehenden Kredite. |
| Zinssatz | Die in Prozent ausgedrückte und aufs Jahr berechnete Verzinsung des Kapitals. |
| Zinsschein | Synonym von Zinscoupon. |
| Zinsspanne | Synonym von Zinsmarge. |
| Zins-Spread | Synonym von Spread. |
| Zinstage | Zinstage sind die bei der Zinsrechnung zugrunde gelegten Tage pro Monat bzw. Jahr. |
| Zinstender | Ausschreibungsverfahren bei Wertpapierpensionsgeschäften der Zentralbank. |
| Zinstermin | In den Anleihebedingungen festgelegter Termin für die jeweils fällige Zinszahlung. |
| Zinsterminkontrakt | siehe Zinsfuture |
| Zirka-Auftrag | Ein Zirka-Auftrag ist ein Börsenauftrag, bei dem der Händler für den Abschluss des Geschäftes gegenüber dem Limit eine gewisse Dispositionsfreiheit besitzt. |
| Zugehörpfandrecht | Das Zugehörpfandrecht belastet Grundstücke und alle darauf befindlichen beweglichen Sachen. |
| Zulassungsstelle | Eine Zulassungsstelle ist eine Kommission, die autonom über die Notierung von Effekten an einer Börse entscheidet. |
| Zürcher Goldpool | siehe Goldpool |
| Zusatzdividende | Synonym von Bonus. |
| Zuteilung | Synonym von Repartierung. |
| Zuwachsrate | Synonym von Wachstumsrate. |
| Zwangsregulierung | Zwangsweise vorgenommene Transaktion gegen einen Händler, wenn dieser zum Beispiel nicht fristgerecht liefern konnte. |
| Zwangssparen | Als Zwangssparen bezeichnet man staatliche Massnahmen, um ein System der sozialen Solidarität und Vorsorge zu errichten. |
| Zweite Hypothek | Hypothek im zweiten Rang. Siehe auch erste Hypothek. |
| Zweitrangige Hypothek | Synonym von zweite Hypothek. |
| Zwillingsaktie | Aktie, die Vermögens- und Stimmrechte an zwei Gesellschaften vereint; die Titel sind untrennbar miteinander verbunden. |
| Zwillingsdefizit | Ein Zwillingsdefizit ist ein gleichzeitiges Auftreten von Budgetdefizit und Leistungsbilanzdefizit. |
| Zwischenbankgeschäfte | Synonym von Interbankgeschäfte. |
| Zwischenbilanz | Bilanz eines Unternehmens zu einem Termin, der zwischen den normalen jährlichen Rechnungsabschlussterminen liegt. |
| Zwischendividende | Synonym von Interimsdividende. |
| Zwischengewinn | Ertragsanteil aus bestimmten Zinseinnahmen, die dem Anleger bei Rückgabe, Veräusserung oder Abtretung seiner Fondsanteile zuzurechnen sind und in den Anteilwert einfliessen. |
| Zyklik | Die Zyklik, eingeteilt in tief, mittel und hoch, zeigt, wie konjunkturabhängig das Unternehmen ist. |
| Zyklische Aktien | Aktien, deren fundamentale Entwicklung mehr oder weniger vom Konjunkturverlauf abhängig ist. |
| Zyklus | Regelmässig wiederkehrende Schwankungen nach oben und unten, z.B. im Konjunkturverlauf. |
26. Juli 2011

